Seminar
Bei Veranstaltung im Klinikum bekommen Betroffene viele Informationen

Beim siebten Arzt-Patienten-Seminar über chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) am Memminger Klinikum hieß es, dass kein Zusammenhang zwischen CED und Darmkrebs bestehe. Das hätten internationale Studien ergeben.

Michael Reiß vom Mitveranstalter, der Deutschen Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung (DCCV), berichtete vor rund 100 Zuhörern zum Beispiel von einer wesentlichen Ausweitung dieses Selbsthilfeverbands. Die Vereinigung sei auch in Memmingen vertreten und seit kurzem gebe es eigene Gruppen für erkrankte Kinder. Bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa handelt es sich um chronisch entzündliche Darmerkrankungen.

Ein Fachinternist zeigte auf, wie sich die Zusammenhänge der CED mit dem Immunsystem und der bakteriellen Darmflora für die Medizin immer transparenter gestalten. Auch das Angebot an Medikamenten sei größer geworden.

Professor Dr. Albrecht Pfeiffer, medizinischer Leiter des Klinikums, referierte über die Ernährung bei CED-Patienten. Seiner Aussage nach hat die Verträglichkeit von Nahrung im akuten Stadium der Krankheit einen sehr engen Rahmen. Grundsätzlich sei vom Verzehr von Früchten und Säften abzuraten.

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