Fuchstal
Beachvolleyball-Feld dank Spenden

Einstimmig befürwortet wird von den Fuchstaler Gemeinderäten der Bau eines Beachvolleyball-Feldes im Schul- und Sportzentrum. Auch wenn die Trägerschaft der Sportverein übernehmen soll und Spenden der Kinderkleiderbörse diesem Zweck zufließen, will sich auch die Gemeinde an den Kosten beteiligen. Hierfür wird in den Haushalt 2010 ein Betrag in Höhe von 5000 Euro aufgenommen.

Der Bau einer derartigen Sportanlage wurde in der Vergangenheit immer wieder diskutiert. Zusammen mit einer Inlineskater-Bahn gehörte er zu den Vorhaben, die vom Arbeitskreis «Jugend, Familie und Senioren» der Dorferneuerung Leeder angeregt worden waren. Obwohl seinerzeit auch die Aufnahme in den Maßnahmenkatalog beschlossen wurde, scheiterte die Verwirklichung bislang am fehlenden Geld.

Rund 2500 Euro ausKleiderbörse

Ein Angebot der Damen von der Fuchstaler Kinderkleiderbörse habe ihn dazu veranlasst, die Thematik erneut aufzugreifen, so Bürgermeister Erwin Karg in der jüngsten Gemeinderatssitzung.

Denn diese würden gerne einmal auch etwas für «ältere Jugendliche» tun und wären bereit, den Erlös von zwei Kleiderbörsen, somit also etwa 2500 Euro für diesen Zweck zu spenden. Auch die Turner des SV Fuchstal hätten sich ihm gegenüber für eine derartige Sportstätte ausgesprochen, so Karg. Der Wunsch sei auch in der Jungbürgerversammlung genannt worden.

Eigenleistung erbringen

Von seinem Bürgermeisterkollegen habe er erfahren, dass die Anlage der Gemeinde Vilgertshofen am Eichensee 11000 Euro gekostet habe, wobei jedoch auch Eigenleistungen erbracht worden seien, berichtete Karg. Diese könne er sich auch im Fuchstal vorstellen. Geeigneter Standort sei für ihn die Wiese zwischen dem Hartplatz, dem Biotop und der Hauptschule.

Mehrere Fußballer hätten sich ihm gegenüber dagegen ausgesprochen, die «in die Jahre gekommene» Kugelstoßanlage umzuwidmen, da diese direkt neben dem Hauptspielfeld liege und es so zu Beeinträchtigungen kommen könnte, meinte der Bürgermeister.

Diskutiert wurde im Gremium dann die Frage, ob eine Einzäunung erforderlich sei, die auch verhindere, dass Hunde und Katzen den Sand als ihre Toilette nutzen.

Letztlich sprachen sich die Räte einstimmig für die Planung aus und beauftragten das Gemeindeoberhaupt, Verhandlungen mit dem Sportverein über die Trägerschaft aufzunehmen.

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