Heinzelmannpark
Baugbeginn für Seniorenwohnanlage Heinzelmannpark 2012 geplant

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Mit dem Bau der Seniorenwohnanlage Heinzelmannpark soll in Kürze begonnen werden. Der Diakonieverein dreht nun aber noch einmal an den Stellschrauben für die Umsetzung des Vorhabens und den Zeitplan.

Im kommenden Jahr - und damit etwas später als zunächst geplant - sollen demnach die ersten beiden Häuser mit insgesamt 30 Zwei- und Dreizimmermietwohnungen auf dem Gelände des ehemaligen Kreiskrankenhauses errichtet werden.

Der evangelische Diakonieverein als Träger des Seniorenheims Heinzelmannstift möchte mit der Wohnanlage direkt gegenüber ein Zuhause für Menschen << im dritten Lebensabschnitt >> schaffen, in dem Senioren selbstständig leben und Serviceleistungen in Anspruch nehmen können.

Als Bauherr der Wohnhäuser tritt die Firma Dobler auf, der das Gelände gehört. Die Belegung der Wohnungen erfolgt jedoch über den Diakonieverein. Mehr als die Hälfte der Fläche sei bereits vermietet. << Wir sind sehr zuversichtlich >>, so der Vorsitzende des Diakonievereins, Peter Meis.

Eine Fertigstellung der ersten beiden Gebäude sei noch 2012 vorgesehen, womit auch der grundsätzliche Zeitplan eingehalten werde. Bei den Gebäuden handelt es sich um sogenannte << Punkthäuser >> mit einem um einen Mittelpunkt - beispielsweise ein Treppenhaus - zentrierten Grundriss.

Nicht mehr weiterverfolgt wird das als Investorenkonzept geplante Laubenganghaus mit 25 Wohnungen auf dem Gelände, für dessen Verwirklichung Anfang des Jahres eigens eine Gesellschaft gegründet worden war. Geldgeber hätten Anteile daran erwerben können.

Zwar war die Auslastung des Gebäudes mit Bewohnern bereits im Voraus so gut wie komplett gesichert. Aber eine Studie hatte die Wirtschaftlichkeit für die Investoren in Frage gestellt, das heißt die Rendite wäre wohl nicht ausreichend gewesen. << Wir verfolgen jetzt Plan B >>, so Meis, womit die grundsätzliche Idee des Heinzelmannparks in keiner Weise tangiert sei. Die Gesellschaft sei bereits aufgelöst worden.

Interessenten erhalten nun aber eine weitere Möglichkeit, sich finanziell zu engagieren. Denn für das Jahr 2013 ist der Bau zweier weiterer Punkthäuser auf dem Gelände geplant. Die identische Bauweise soll laut Hans Gaul von der Firma Dobler den << Parkcharakter unterstreichen >>. Dabei entstünden wie geplant noch einmal rund 30 Wohnungen, die Investoren erwerben, selbst nutzen oder über den Diakonieverein vermieten können.

Für das Umfeld der Häuser wurde der Zeitplan nun ebenfalls festgezurrt. Ein Teil des Geländes im westlichen Bereich wird von Ende August dieses Jahres an von der Stadt vorübergehend angemietet, um dort Ersatzparkplätze für die Zeit des Parkhaus Süd-Neubaus in der Nachbarschaft zur Verfügung stellen zu können.

Ein Jahr soll das Provisorium mit rund 80 Stellflächen Bestand haben, das die Firma Dobler herrichtet. Danach wird dort voraussichtlich eine Art Parkdeck mit zwei Ebenen gebaut, das ausschließlich Bewohnern und Besuchern des Heinzelmannparks zur Verfügung steht. Für einen späteren Zeitpunkt existiert zudem die Vision eines Ärztehauses sowie eines Gäste-/Pflegehauses auf dem Gelände, für die noch Konzepte ausgestaltet werden müssen.

Ein weiteres Ziel hat der Diakonieverein nicht in der Hand, hofft jedoch auf das Zutun der Stadt. Denn das Heinzelmannstift und der Heinzelmannpark sollen schnell auch räumlich zusammenwachsen.

Eine Verkehrsberuhigung und eine parkähnliche Umgestaltung der Heinzelmannstraße zwischen den beiden Gebäudekomplexen sei langfristig wünschenswert, so Peter Meis.

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