Spatenstich
Baubeginn für Indianerdamm zum Hochwasserschutz

Mit dem ersten Spatenstich zum Bau des neuen 'Indianerdamms' beim Ortsteil Ob begann für die Gemeinde Bidingen eine bedeutende Maßnahme. Für alle Unterlieger von Gennach und Hühnerbach war dies gleichzeitig der Einstieg in eine hochwassersichere Zukunft. Zahlreiche Ehrengäste, Mitarbeiter und Bürgermeister der Nachbargemeinden nahmen an diesem Ereignis teil. Den ersten Aushub per Bagger übernahm Bürgermeister Franz Martin gleich selbst.

65 Meter breit und 9 Meter hoch

Mit rund 350 000 Kubikmetern Rückhaltevolumen soll der neue Damm die Anlieger von Gennach und Hühnerbach künftig vor größeren Hochwasserschäden schützen. Deshalb erklärte Josef Schweinberger, Bürgermeister von Buchloe und Vorsitzender des Hochwasserzweckverbandes Gennach-Hühnerbach, die Maßnahme sei 'für alle Unterlieger von höchster Bedeutung.'

Er bedankte sich für die gute Zusammenarbeit bei allen Beteiligten und nicht zuletzt auch bei Anliegern und Grundbesitzern, denn 'ohne die geht so etwas einfach nicht,' so Schweinberger.

Thomas Konter vom Ingenieurbüro Mooser nannte einige Zahlen und Daten über den entstehenden Damm, der eine Höhe von 9 Metern, eine Breite von 65 Metern und eine Länge von 110 Metern haben wird.

'Für mich enorm, was hier gemacht wird,' gestand Karl Schindele vom zuständigen Wasserwirtschaftsamt und wünschte der Maßnahmen einen reibungslosen und unfallfreien Verlauf. Bei geschätzten Baukosten von 2,6 Millionen Euro verbleibt für den Hochwasserzweckverband wie berichtet ein Eigenanteil von rund 720 000 Euro.

Eine termingerechte Erstellung nach allen Möglichkeiten versprachen die verantwortlichen Baufirmen mit dem Dank für gute Zusammenarbeit. Etwas erleichtert und mit erkennbarer Vorfreude begrüßte Bürgermeister Franz Martin die Gäste zum 'feierlichen Ereignis.

' Großer Dank galt den elf Gemeinden, die für die kommenden Maßnahmen den Zweckverband gegründet haben. 'Für so ein Projekt ist das einfach notwendig,' so Martin.

Friedenspfeife mit Westernverein

Nicht zuletzt dankte er den 'Indianern' vom 'Westernverein Colorado' mit seinem Vorsitzenden Arno Hirschka und seiner Frau Eleonore, die bisher auf dem Gelände des Damms ihren Vereinssitz hatten. Sie werden nach den Baumaßnahmen umsiedeln müssen und erklärten sich damit einverstanden. 'Wir haben die Friedenspfeife geraucht und nicht das Kriegsbeil ausgegraben,' erinnerte Martin dankbar an die zurückliegenden konstruktiven Verhandlungen.

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