Bauarbeiten über und unter der Erde

Obergünzburg | jum | In seiner ersten öffentlichen Sitzung des Jahres hat sich der Obergünzburger Marktrat schwerpunktmäßig mit Baumaßnahmen beschäftigt. Der geplante 'interkommunale Radweg' zwischen Obergünzburg, Immenthal und Untrasried gehört dabei zu den umfangreicheren Projekten. Wie Bürgermeister Lars Leveringhaus mitteilte, werde der knapp vier Kilometer lange Radweg in Obergünzburg auf Höhe Schlossfeldweg beginnen und rechts an der Kemptenerstraße bis Immenthal führen. Nach Immenthal setze er sich bis ins Untrasrieder Gewerbegebiet fort. Bauherr der gesamten Maßnahme sei der Markt Obergünzburg.

Anfallende Kosten werden prozentual aufgeteilt

Alle anfallenden Kosten würden prozentual nach Metern auf die beteiligten Kommunen Obergünzburg (37 Prozent), Günzach (28 Prozent) und Untrasried (35 Prozent) umgelegt. Die entsprechende Vereinbarung werde Ende der Woche unterzeichnet. Wie Kämmerer Karl Mayr dem Gemeinderat versicherte, seien die Zuschüsse zeitnah zugesagt. Leveringhaus nannte den Spätsommer als Zeitpunkt für den Baubeginn und ergänzte, dass im Zuge der Arbeiten Immenthal und Obergünzburg je eine Verkehrsinsel zur Verkehrsberuhigung und als Überquerungshilfe erhalten würden. Die Gesamtkosten beliefen sich nach Abzug der Förderung auf rund 540 000 Euro.

Keine reine Anliegerstraße mehr

Gebaut werden sollen auch die Kanäle im Schlossfeldweg (Obergünzburg) und im Rosenweg (Ebersbach). Der nachfolgende Straßenausbau machte eine Einstufung der Straßen erforderlich. Auf die Einstufung des Schlossfeldweges als Anliegerstraße einigte sich der Marktrat zügig bei einer Gegenstimme. Nicht so leicht fiel die Entscheidung zum Rosenweg. Wie Leveringhaus sagte, seien die Bedingungen uneindeutig. Als reine Anliegerstraße könne er aber nicht mehr gelten. Dem stimmte Harald Drutzel zu. Er wies auf jene Straßen hin, die nur über den Rosenweg angefahren werden könnten. Roman Walch machte auf die Funktion als Umleitungsstrecke aufmerksam und befürwortete ebenfalls eine Einstufung als Haupterschließungsstraße. Dem stimmte der Marktrat bei einer Gegenstimme zu.

Verkehrsbeeinträchtigungen wegen Arbeiten am Damm

Im Zusammenhang mit den Straßenbauarbeiten erinnerte Bürgermeister Leveringhaus an die in diesem Jahr beginnenden Arbeiten am Hochwasserrückhaltebecken Tobelbach bei Immenthal. Die Materiallieferungen für den Damm würden über den Eschenlohweg erfolgen und es seien massive Verkehrsbeeinträchtigungen zu erwarten. Die Bevölkerung werde aber rechtzeitig informiert.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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