Bau von Freizeitanlagen ruft Laubener auf den Plan

Lauben | mor | 'Wir warten auf die Grundsatzentscheidung der Gemeinde, ob es nun eine Freizeitanlage im Moos geben soll oder nicht', resümierte Toni Sutor bei einem internen Treffen von Vertretern der Arbeitskreise 'Freizeitanlagen und mehr' sowie 'Treffpunkt am Weiher'. Bei der Bürgerversammlung Ende November hatte Bürgermeister Berthold Ziegler den Gruppen eine gemeinsame, öffentliche Veranstaltung für Februar versprochen. Denn inzwischen gibt es auch eine 'Gegeninitiative', die sich Arbeitskreis 'Miteinander für Lauben' nennt und laut ihrem Faltblatt 'konstruktiv kritisch' mit den Konzepten der beiden Arbeitskreise (AK) umgeht.

Ziel der beiden ersten Arbeitskreise ist es, im Moos ein 'Zentrum der Begegnung' zu schaffen - und zwar im Zug der Realisierung des Leitbildes der Gemeinde. Im Moos deshalb, weil die beiden Gruppen diesen Ortsteil als Bindeglied zwischen Lauben und Heising ansehen. Außerdem gibt es hier bereits Freizeitanlagen. Dennoch haben sich zwei Gruppierungen gebildet, denn während der AK 'Freizeitanlagen und mehr' ein sehr weitreichendes Konzept mit Weiher, entsprechender Landschaftsgestaltung, tollen Familien-, Kinder- und Jugendsportangeboten sowie einem Mehrgenerationenhaus im Sinn hat, legt die Projektgruppe 'Treffpunkt am Weiher' ihr Hauptaugenmerk auf eine landschaftliche Umgestaltung mit Ruhebänken und Spazierwegen.

Heinrich Lechner von der Projektgruppe 'Treffpunkt am Weiher' ist der Meinung, dass man sich gemeinsam auf eine Lösungssuche machen müsse. Ziel der beiden AK´s ist es nämlich, die Gemeinde Lauben 'aufzuwerten', ihr mehr Profil zu verleihen.

Dafür lohne sich der 'Preis', denn immerhin müssen für Wege und Weihergestaltung teilweise auch Grundstückskäufe vorgenommen werden, von der Gestaltung ganz zu schweigen. Für die 'große Lösung' hatte der AK 'Freizeitanlagen und mehr' in verschiedenen Bauabschnitten ca, 1,3 Millionen Euro kalkuliert. Andererseits, so informierte Sutor, könne gerade über dieses Freizeitprojekt dem Motto der Gemeinde 'Unsere Gemeinde: aktiv für eine lebenswerte, blühende Zukunft - jeder macht mit' mit entsprechendem Bürgerengagement Rechnung getragen werden. 'Es muss ja nicht alles auf einmal entstehen.' Positiv sieht der achtköpfige Arbeitskreis, dass die Kinderkrippe an den Kindergarten angegliedert werden soll und die Hausaufgabenbetreuung im Rahmen der Ganztagsschule abgedeckt werden könnte.

Kaum wurden diese Ideen bekannt, gründete sich ein Gegen-Arbeitskreis - für die Laubener Bürger teilweise verwirrend durch einen ähnlichen Namen. In seinem Beiblatt zum Gemeindeblättchen argumentiert der AK gegen den Weiher wegen einer befürchteten Schnakenplage. Außerdem sorgen sich die Bürger um möglichen nächtlichen Vandalismus und scheuen die hohen Kosten. Schließlich werde schon im Pfarrheim gute Senioren- und Jugendarbeit geleistet, auch sei die Erweiterung der Turnhalle ein Thema, wo Räumlichkeiten für die Jugend geschaffen werden könnten. Es gelte also, bestehende Liegenschaften entsprechend zu prüfen.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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