Blöcktach / Buxheim
Bald kein Doktor mehr für das liebe Vieh

Hupen gehört dazu. Der Tierarzt ist da, verkündet das Signal auf jedem Bauernhof, den Dr. Wolfgang Schuh anfährt. Gerade springt der Ostallgäuer wieder vor einem Stall aus seinem Kombi. Eine trächtige Kuh mit verdrehter Gebärmutter wartet. Zuvor hat der Blöcktacher eine Kuh mit Milchfieber behandelt, zwei künstlich befruchtet und einen Bullen vor der Schlachtung begutachtet.

Schuh ist ein typischer Landtierarzt - einer, wie sie rar werden, weiß Dr. Karl Eckart, Vorsitzender des tierärztlichen Bezirksverbands Schwaben. Von einer Notsituation spricht der Buxheimer zwar noch nicht, aber er ist besorgt über die Entwicklung und erklärt sie damit, dass «90 Prozent der Studienabgänger in der Tiermedizin heute Frauen sind». Die Ursache vermutet der Unterallgäuer in den besseren Abiturnoten, mit denen Mädchen den hohen Numerus clausus in der Tiermedizin leichter schaffen. Nach dem Abschluss wollen dann aber nur etwa fünf Prozent von ihnen Großtiere behandeln. Viele schrecke das Pensum von bis zu 70 Wochenstunden, die ständige Bereitschaft und die schwere körperliche Arbeit ab.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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