Bald beginnt der Bohrturm-Tourismus

Mauerstetten | avu | Sie ist noch gar nicht in Betrieb, doch schon ist die Bohranlage bei Mauerstetten zu einem beliebten Ziel der Spaziergänger geworden. Der imposante 57 Meter hohe beleuchtete Turm ist Tag und Nacht weithin sichtbar. Besucher kommen derzeit aber nur bis zur Absperrung. Ein großes Bauschild weist auf das Projekt hin. Eine Besucherplattform außerhalb des Zaunes ist mittlerweile geöffnet worden. Mitte Januar geht die Bohranlage voraussichtlich in Betrieb. Vermutlich ab Februar, wenn sich die Bohrarbeiten eingespielt haben, dürfen die Besucher die Technik, mit der künftig nach heißem Tiefenwasser zur Energiegewinnung gesucht wird, auch aus der Nähe betrachten. 'Interessenten sind uns willkommen', so CurdBems, Direktor der Firma Exorka in München, die mit dem Unternehmen Geothermie Allgäu in Babenhausen das 'Erlaubnisfeld Allgäu' betreibt, um die Erdwärme (Geothermie) zu erschließen.

Strenge Vorschriften

Allerdings gelten nach dem Bundesberggesetz strenge Sicherheitsvorschriften. Ein Zutritt ohne Anmeldung und ohne Begleitung auf dem ständig mit Personal besetzten und vom Sicherheitsdienst bewachten Gelände ist nicht möglich. Bems weist aber darauf hin, dass je nach zeitlicher Verfügbarkeit des Bohrpersonals und Arbeitsprogramm Besichtigungstermine vereinbart werden können. 'Sicherheit geht allerdings vor', so Bems. Zudem würden gegebenenfalls Sammeltermine vereinbart.

Derzeit ruht die Baustelle; los geht es Mitte Januar. Pro Loch wird mit drei Monaten Bohrzeit gerechnet. Wenn Wasser gefunden wird, finden Tests statt, um herauszufinden, welche Mengen förderbar sind. Mit den Ergebnissen der ersten Bohrungen ist nach Unternehmensangaben jedoch nicht vor Mitte April zu rechnen. In dieser zeitlichen Phase will Exorka die Öffentlichkeit ständig über die Bohrfortschritte auf dem Laufenden halten. An der Besucherplattform soll täglich angeschrieben werden, wie tief die Anlage gebohrt hat. Auch der Mitarbeiter an der Pforte stehe für Fragen zur Verfügung, sofern Zeit ist, verspricht Bems.

Anfragen für Besichtigungstermine ab Februar nimmt Exorka unter folgender E-Mail-Adresse entgegen:

info@exorka.com

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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