Bahnübergang am Wertstoffhof bleibt geschlossen

Fuchstal | hoe | Nicht durchsetzen konnte sich die Gemeinde Fuchstal mit ihrem Wunsch, den Bahnübergang am Ascher Wertstoffhof zumindest für Fußgänger und Radfahrer offen zu halten. Nach Angaben der Deutschen Bahn reicht der vorhandene Platz nicht aus, um die vorgeschriebene Umlaufsperre einzurichten.

Der Bahnübergang am Wertstoffhof war überflüssig geworden, nachdem auf der anderen Seite der Gleise eine direkte Zufahrtstraße zur Sammelstelle und zum Holzwerk Pröbstl gebaut worden war. Der vorhandene Übergang war dann von der Bahn innerhalb kurzer Zeit komplett zurückgebaut worden. Mit dem nun nötigen Umweg bis vor zur Staatsstraße wollen sich jedoch nach Feststellung von Rat Heinz Kneißl einige Radfahrer und Fußgänger nicht abfinden. Sie überqueren deshalb den Bahnkörper an dieser Stelle auch ohne offiziellen Übergang.

Radweg ist unterbrochen

Unterbrochen ist durch die Aufhebung zudem der Radweg von Seestall nach Asch, merkte dritte Bürgermeisterin Eleonore Megele in der jüngsten Gemeinderatssitzung an.

Diese Radelroute sei allerdings ohnehin kaum angenommen worden, waren sich die meisten Ratsmitglieder einig, da er einen Umweg darstellte. Stattdessen hatten die Radler die Staatsstraße von der B17 nach Asch benutzt. Eine Alternative, die allerdings wegen des Holzlastverkehrs nicht ungefährlich sei, so Eleonore Megele.

Man solle deshalb für die kommende Legislaturperiode den Bau eines Radweges entlang dieser Straße andenken, meinte Bürgermeister Erwin Karg. Möglich wäre auch der Ausbau des Seestaller Weges, ein Feldweg, der in früheren Zeiten die beiden Orte verband, so Rat Heinrich Wind. Problematisch wäre in diesem Fall allerdings die Überquerung der B17.

Nicht weiter nachhaken

Bei zwei Gegenstimmen beschlossen die Räte am Ende, nicht nochmals bei der Bahn nachzuhaken oder weitere Alternativen für den Fußgängerübergang am Wertstoffhof zu prüfen - zumal der Bau etwa 10 000 Euro gekostet hätte.

Man könne ja die Angelegenheit erneut behandeln, wenn man merke, dass es den Bürgern wirklich sehr wichtig sei, erklärte Karg abschließend.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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