Special Straßenbauprojekte im Allgäu SPECIAL

Maierhöfen
Bagger rollen früher an

Wenn das Wetter mitspielt, dann soll schon im November der Verkehr auf der dann vollständig ausgebauten Staatsstraße zwischen Maierhöfen und Isny rollen. Diese Woche fiel dank zusätzlicher Finanzmittel aus dem Konjunkturpaket der Startschuss für den zweiten Bauabschnitt.

Von vornherein hatte das Staatliche Bauamt Kempten den Ausbau der rund drei Kilometer langen Strecke in zwei Abschnitten geplant. Im Juli 2008 wurde zunächst mit einem 1,7 Kilometer langen Teilstück zwischen dem nördlichen Ortsende von Maierhöfen und dem Ortsteil Anderhalbs begonnen. Bis auf eine Brücke, die derzeit fertiggestellt wird, sind dort die wesentlichen Bauarbeiten abgeschlossen.

In den Pfingstferien Anfang Juni ist die Staatsstraße dann komplett für den Verkehr gesperrt, um die letzte Asphaltschicht und anschließend die Markierungen aufzubringen. Um den ersten Bauabschnitt abzuschließen, wird auch der Geh- und Radweg asphaltiert und der Humus entlang der Strecke angeschoben. Insgesamt kostet dieser erste Bauabschnitt den Steuerzahler rund 2,7 Millionen Euro. Da es sich um eine Staatsstraße handelt, übernimmt der Freistaat Bayern die komplette Finanzierung.

Da gleichzeitig Versorgungsleitungen neu verlegt werden, entstehen der Gemeinde Maierhöfen jedoch zusätzliche Kosten.

Für 2010 war mit dem Baubeginn des zweiten Abschnitts zwischen Anderhalbs und der Landesgrenze zu Baden-Württemberg gerechnet worden. Das Konjunkturpaket und das daraus folgende Beschleunigungsprogramm für Investitionen hat aber dazu geführt, dass bereits jetzt die Mittel zur Verfügung stehen. Seit dieser Woche sind die Arbeiten bereits im Gange. Es gilt, 1,3 Kilometer auf bayerischer Seite auszubauen. Zudem werden rund 300 Meter auf baden-württembergischer Seite angepasst: Der neue Radweg endet also nicht an der Landesgrenze, sondern wird über die neue B12 hinweg an das Wegenetz in Isny angebunden. Der Streckenabschnitt auf bayerischer Seite kostet rund 1,6 Millionen Euro.

In vollem Gange sind die Arbeiten am künftigen Fuß- und Radweg. Er dient während der anstehenden Vollsperrung als Behelfsstrecke für Anlieger und Schulbusse. Denn voraussichtlich ab Anfang Juli ist die Staatsstraße aufgrund der Arbeiten im zweiten Bauabschnitt vollständig gesperrt. Manfred Hill vom Staatlichen Bauamt rechnet mit einer Dauer von elf Wochen und damit über die Sommerferien hinweg. Im November soll die Strecke dann durchgehend ausgebaut und befahrbar sein. Abschließende Arbeiten finden dann nach der Winterpause statt.

Mit dem offiziellen Abschluss des Ausbaus ist im Mai 2010 zu rechnen. Am Ende wird die gesamte Strecke zwischen Maierhöfen und Isny 6,50 Meter breit ausgebaut sein.

Rund 3300 Fahrzeuge nutzen täglich die Strecke, die vor allem an Wochenenden und im Winter eine wichtige Zufahrt auch für Ausflügler in Richtung Oberstaufen und Bregenzerwald darstellt.

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