Einsatzstatistik 2020 der Johanniter im Allgäu
Auswirkungen der Corona-Pandemie auch bei den Johannitern spürbar

Große Leistung des Rettungsdienstes.

Das vergangene Jahr hat viele an ihre Grenzen gebracht und gerade soziale Dienstleistungen, wie Pflege oder auch der Rettungsdienst, waren geforderter denn je.

Die Johanniter im Allgäu fahren von drei Rettungsdienststandorten, Kempten, Durach und Bad Hindelang, in die jeweiligen Einsätze. Im vergangenen Jahr leisteten sie insgesamt 1.144 Krankentransporte und 2.279 Notfalleinsätze mit dem Rettungswagen. Zu allen Einsätzen musste 1.364 mal ein Notarzt hinzugezogen werden. Insgesamt legten die Mitarbeitenden des Rettungsdienstes 157.521 Kilometer zurück.

Auch hier Auswirkungen der Pandemie sichtbar

„Wie die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr zeigen, werden auch hier die Auswirkungen der Pandemie sichtbar“, weiß Markus Heinrich, Rettungsdienstleiter der Johanniter in Bayerisch Schwaben. "Zu den eigentlichen Fahrten kommt natürlich noch die anschließende Komplettreinigung und Desinfektion des Fahrzeuges hinzu, die nach jeder Verdachtsfahrt vorgenommen wurde. An dieser Stelle möchte ich nochmals meinen herzlichen Dank an alle Rettungsdienstmitarbeitenden aussprechen, die jeden Tag, teilweise in physisch belastender Schutzausrüstung, vor Ort ihr Bestes geben", betont Heinrich.

Auch das Ehrenamt hat Großes geleistet. Nicht nur die Einstätze der First Responder und des Bevölkerungsschutzes, mit neun großen Einsätzen und circa 600 Helferstunden, sind bemerkenswert, sondern auch die hinzukommenden Stunden, die viele Ehrenamtliche in den Corona-Teststationen in Sonthofen, Memmingen und Mindelheim oder bei mobilen Screenings seit März geleistet haben.

First Responder

Der First Responder (FR) Kempten rückte im letzten Jahr 23 mal aus, in Börwang war der FR 75 mal im Einsatz, der FR Altusried-Dietmannsried leistete 21 Einsätze und der FR Sonthofen kam 40 mal zur Hilfe.

Der First Responder ist ein rein ehrenamtlicher Dienst der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., bei dem ein speziell ausgebildeter ehrenamtlicher Helfer mit Fahrzeug zur Unterstützung des öffentlich-rechtlichen Rettungsdienstes bei Engpässen bereitsteht. Diese können entstehen, wenn zum Beispiel der örtlich zuständige Regelrettungswagen anderweitig gebunden ist und daher ein Rettungswagen aus einem anderen Ort anfahren muss. Der Ersthelfer übernimmt in dieser Zeit die Erstversorgung des Patienten bis zum Eintreffen des Rettungsmittels. So wird das versorgungsfreie Intervall verkürzt und wertvolle Zeit gewonnen.

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