Kunststudent
Ausstellung in Kempten: Ali Amam aus Syrien greift in seinen Gemälden das Unglück seines Heimatlandes auf

Seit zwei Jahren lebt Ali Amam in einem Flüchtlingslager in Sonthofen. Dort hat er sich Farben, Leinwand und Pinsel besorgt und wieder begonnen zu malen. Nach nur zwei Semestern musste der Kunststudent aus der Nähe von Damaskus sein Studium wegen des Bürgerkriegs in Syrien abbrechen.

Mit seinen zwei Brüdern kam er ins Allgäu. Unter dem Titel 'Verlorene Träume' zeigt Ali Amam im Haus International in Kempten bis Ende November 24 Bilder, die in Sonthofen entstanden sind. Bei der Ausstellungseröffnung spielten die syrischen Musiker Anwar und Mohamed auf der arabischen Laute Oud und der Darbuka-Trommel klassische Liebeslieder aus ihrer Heimat.

Die mittel- und großformatigen Gemälde geben nicht nur Einblick in Ali Amams Gedanken- und Gefühlswelt, sie zeigen auch eine Entwicklung. Die frühesten Bilder 'Kaffeestampfer', 'Fenster zum Hof' und ein Porträt seines Großvaters sind noch ganz der gegenständlichen und realistischen Malerei verpflichtet.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Freitagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, vom 17.11.2017.

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