Auspendler nicht hinnehmen

Irsee | AZ | Die Landratskandidatin der CSU, die Landtagsabgeordnete Angelika Schorer, besuchte mit einer Reihe von Kreistagskandidaten Irsee. Besonderen Handlungsbedarf sieht Angelika Schorer bei den Arbeitsplätzen. Die unglaublich hohe Zahl von Auspendlern sei nicht länger hinzunehmen. Ziel könne nur sein, die Arbeit zu den Leuten zu bringen und nicht umgekehrt. Ein wichtiger Schritt dazu sei der Ausbau der B12 und der B16 nach Füssen mit Umfahrung von Marktoberdorf.

Schorer setzt sich ferner für den flächendeckenden DSL-Ausbau ein. Der Anschluss an die Metropolregion München sei für das Ostallgäu lebenswichtig. Die guten Standortfaktoren (insbesondere die 'weichen' wie Schulen, Kultur, Gegend) erleichterten Betrieben die Verlagerung aus dem überfüllten Münchner Raum. Im übrigen stimme die Gewichtung nicht, wenn die Abfallwirtschaft im Landratsamt mit elf Mitarbeitern besetzt sei, die Wirtschaftsförderung dagegen nur mit einer Person.

In Sachen Bildung sieht Angelika Schorer einen Schwerpunkt im Ausbau der landkreiseigenen Realschulen und in deutlichen Verbesserungen bei der Berufsschulausbildung. Dem sich abzeichnenden Facharbeitermangel müsse so entgegengewirkt werden.

Die Verschuldung des Landkreises kam vor allem in der Diskussion zur Sprache. Schorer kritisierte, dass trotz steigender Einnahmen aufgrund der guten Konjunktur die Verschuldung nur minimal gesenkt wurde.

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