Marien-Realschule
Ausflug nach Niederbayern wird zur logistischen Herausforderung für Kaufbeurer Marien-Realschule

Gemeinschaft macht stark – dieses Motto hat sich die Marien-Realschule Kaufbeuren auf die Fahne geschrieben und setzt dies gleich mit ihren 800 Schülerinnen und 50 Lehrerinnen und Lehrern in die Tat um. Anfang Oktober startet die Schulfamilie mit 14 Bussen zu einem zweitägigen Ausflug nach Passau. Ein logistischer Kraftakt.

Gemeinsame Schulfahrten haben an der Marien-Realschule eine Tradition, denn schon früher lag den Klosterschwestern viel daran, bei den Schülerinnen 'die Liebe zur bayerischen Heimat', einem der obersten Bildungsziele in der Verfassung, mit Leben zu füllen.

Und so geht es heuer statt zu einem Herbstwandertag im Ostallgäu für alle Schülerinnen der Marien-Realschule für zwei Tage ins östliche Niederbayern.

Erster Halt wird in der 800 Jahre alten Herzogstadt Landshut an der Isar sein, wo mächtig über der historischen Altstadt die Burg Trausnitz thront. Auch eine Martinskirche hat Landshut, die mit ihrem 131 Meter hohen Turm den höchsten aus Ziegel gemauerten Kirchturm der Welt vorzuweisen hat.

Fehlen darf natürlich auch nicht die Besichtigung der Stadtresidenz, die im 16. Jahrhundert nach italienischem Vorbild als erster Renaissancepalast nördlich der Alpen erbaut wurde.

Nach so viel Historie geht es hinein in den Nationalpark Bayerischer Wald, in dem sich nun schon seit über 40 Jahren die Natur wieder nach ihren eigenen Gesetzen frei entwickeln kann. Mit dem Hans-Eisenmann-Haus und dem angrenzenden Tierfreigelände wurde Neuschönau zum Tor des Nationalparks.

Kondition ist gefragt, wenn die 800 Mädchen den längsten Baumwipfelpfad der Welt erklimmen. Auf der Plattform angekommen, können die Schülerinnen ihren Blick über die Wipfel des Bayerischen Waldes schweifen lassen und bei Fernsicht auch die Allgäuer Berge am Horizont erkennen. Mehrere Quartiere müssen für das Abendessen und die Übernachtung angesteuert werden.

26 Stadtführer erwarten die Mädchen am nächsten Morgen, um ihnen ihre Stadt an den drei Flüssen zu zeigen, die schon der berühmte Weltreisende Alexander von Humboldt zu den sieben schönsten Städten der Welt zählte. Was wäre ein Passau-Besuch ohne eine Dreiflüssefahrt?

Damit die ganze Marien-Realschule auf einem Schiff Platz hat, musste schon bei der Reederei 'Wurm & Köck' das größte Ausflugsschiff gechartert werden. Mit der 'MS Stadt Linz' geht es dann donauabwärts Richtung Österreich und wieder zurück an die Anlegestelle beim Passauer Rathaus, von wo aus die Heimreise angetreten wird.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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