«Ausdruck einer breiten Unterstützung»

Allgäu | az | Mit größerem Zuspruch als in den Vorjahren sind die IHK-Wahlen zu Ende gegangen. So verzeichnete die Industrie- und Handelskammer Schwaben eine Steigerung der Wahlbeteiligung von rund zwei Prozent auf nun 13 Prozent gegenüber den vorausgegangenen Wahlen im Jahr 2003. IHK-Hauptgeschäftsführer Peter Saalfrank zeigte sich zufrieden und sagte: «Das Ergebnis ist Ausdruck der breiten Unterstützung der Firmen für die Arbeit, die die IHK in enger Kooperation mit dem unternehmerischen Ehrenamt geleistet hat und leistet.»

Auch die Unternehmen in den vier Allgäuer Regionalbereichen Lindau, Kempten und Oberallgäu, Kaufbeuren und Ostallgäu und Memmingen und Unterallgäu engagierten sich bei dieser Wahl stark. Hier lag insgesamt die Wahlbeteiligung sogar noch geringfügig höher als in anderen Regionalbereichen. Dies ist insbesondere auf die rege Teilnahme im Bezirk Lindau (14,5 Prozent) und Kaufbeuren und Ostallgäu (13,7 Prozent) zurückzuführen. Insgesamt dokumentierten immerhin knapp 5500 Allgäuer Unternehmen ihr Interesse an der Kammerarbeit durch die Beteiligung an dieser Wahl.

In den Allgäuer Wirtschaftsparlamenten waren im Rahmen dieser Wahl 116 Mandate zu vergeben, die sich je nach dem wirtschaftlichen Gewicht auf die Wahlgruppen Produktion, Handel, Freizeitwirtschaft, Transport/Logistik und Finanzwirtschaft verteilen. Das größte Regionalparlament, ebenfalls orientiert an der wirtschaftlichen Bedeutung, ist dabei die Regionalversammlung für Kempten und Oberallgäu mit 33 Sitzen, gefolgt von Memmingen und Unterallgäu mit 31, Kaufbeuren und Ostallgäu mit 28 und Lindau mit 24 Sitzen. Im Ergebnis dieser Wahl wurden nun 53 Sitze - also 45,7 Prozent - mit neuen Kandidaten besetzt. Somit ergibt sich für die Allgäuer Wirtschaftsvertretung eine interessante Kombination aus personeller Kontinuität einerseits und neuen Impulsen andererseits.

Neue Gesichter

Daneben wird es aber in der Interessensvertretung der Allgäuer Unternehmen auch viele neue Gesichter und junge Mandatsträger geben. Ein besonderes Ergebnis, in dieser doch stark von Männern dominierten Unternehmerschaft, ergibt sich für Memmingen/Unterallgäu. Hier haben immerhin auch sieben Frauen den Einzug in das regionale Wirtschaftsparlament geschafft und stellen damit rund ein Viertel der verfügbaren Plätze.

Mit diesem ersten Wahlgang ist allerdings die Besetzung der Kammergremien noch nicht beendet.

In einem nächsten Schritt werden sich nun die einzelnen Regionalversammlungen konstituieren und aus ihrer Mitte jeweils einen Vorsitzenden und einen regionalen Vizepräsidenten für die Kammerspitze in Augsburg wählen. Diese Termine werden in den kommenden zwei Monaten stattfinden und bieten gleichzeitig auch eine Plattform für die Wahl der Allgäuer Vertreter in die zentrale Vollversammlung, dem obersten Organ der IHK.

Im Rahmen der konstituierenden Sitzung wird dann am 26. Januar auch das neue Präsidium der Kammer gewählt.

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