Amberg
Aus einer Scheune wurden Wohnungen

Die eine Hälfte der jüngsten Amberger Gemeinderatssitzung beanspruchten zwei Bauanträge. Während es sich bei einen um einen Normalfall, die bebauungsplankonforme Errichtung von zwei kleinen Einfamilienhäusern auf dem Grund eines zuvor abgerissenen alten Gebäudes an der Hauptstraße handelte, lag der zweite Fall nicht nur hart an der gesetzlichen Toleranzgrenze, sondern überschritt diese nicht unerheblich.

Bereits im Jahr 2002 hatte ein Eigentümer an der Anton-Städele- Straße, die sich an das von ihm bewohnte Haus anschließende Scheune ohne behördliche Genehmigung zu zwei weiteren teils doppelstöckigen Wohneinheiten umgebaut. Dies jedoch nicht um sich selbst oder seinen Angehörigen mehr Platz zu verschaffen, sondern in der Absicht, Mieteinnahmen zu erzielen - was auch gelang. Allerdings blieb die Vermieteraktivität nicht unentdeckt. Im Rahmen einer Baukontrolle des Landratsamtes wurde der Schwarzbau dann doch amtlich.

Kosten bleiben

Es zeugt von nicht geringer Großzügigkeit, dass der Gemeinderat den Scheunenumbau mit der anhängigen Abweichung vom Bebauungsplan nachträglich genehmigte. Lediglich die seit 2002 rückständigen Kosten insbesondere für die Kanalherstellung hat der Eigentümer nachzuentrichten.

Neuer Sargwagen

Reparatur oder Neubeschaffung war die Frage, mit der sich der Gemeinderat angesichts des reparaturbedürftigen Sargwagens auseinanderzusetzen hatte. Nach Vorlage eines entsprechenden Angebotes war die Reparatur einschließlich Neubereifung mit annähernd 1500 Euro zu beziffern. Die Höhe der anzunehmenden Kosten beeinflusste die Entscheidung des Gemeinderates zu einer Neuanschaffung. Den alten Sargwagen will man jedoch als Ersatz behalten.

Zu guter Letzt lag der Ausstattungs-Antrag der Feuerwehr vor. 40 Paar Spezial-Einsatzstiefel mit Schnittschutz gemäß Norm standen auf der Wunschliste. Bisher entsprachen lediglich zwei Stiefelpaare den Anforderungen. Nachdem aber erst kürzlich vierzehn Feuerwehrleute einen Kettensägenkurs absolviert hatten und die Einsatzbedingungen zeitgemäßes Schuhwerk ratsam erscheinen lassen, beschloss der Gemeinderat die notwendige Investition. Insgesamt fallen für die Beschaffung der neuen Stiefel etwa 7000 Euro an.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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