Allgäu
Aus der Wunschliste der Stadt zur Umgehung

20 Anmerkungen hatte der Stadtrat zur vorgelegten Planung des Staatlichen Bauamtes Kempten für die Umgehung Marktoberdorf und Bertoldshofen. Einige Punkte betreffen dabei nur die Zuständigkeit für Kanal-, Wasserleitungsbau oder Gewässerunterhalt. Andere Beschlüsse fordern Verbesserung an der Trassenführung und Anbindung. Die Wunschliste formuliert nun der Verwaltungsrechtler Hansjörg Wurster als Stellungnahme im Planfeststellungsverfahren.

Hier die wichtigsten Punkte:

Die Stadt fordert bei der Anbindung der Füssener Straße an die neue B16 statt der geplanten Abbiegespuren eine gemeinsame Unterführung für Autos, Radler und Fußgänger.

Für das Reststück der Tölzer Straße erachtet die Stadt eine Anbindung über die Füssener Straße für ausreichend.

Die Anbindung der Siedlung Schillenberg soll so gestaltet werden, dass auch Langholzfahrzeuge problemlos abbiegen können.

Brücke statt Unterführung

Im Geltnachtal soll beim Anschluss der neuen B16 an die (abgestufte) Ortszufahrt im Westen von Bertoldshofen eine gesicherte Querung für Radfahrer geschaffen werden.

Statt einer Unterführung an der Verbindungsstraße Kreen-Bertoldshofen wünscht sich die Stadt in diesem Überschwemmungsbereich eine Überführung, die auch für große Traktoren benutzbar ist. Eine ähnliche Brücke ist an einer Feldwegüberführung etwas westlicher vorgesehen.

Dass Landwirte den Kreisverkehr bei Bertoldshofen mitbenutzen, wird abgelehnt. Dort müsse es eine Alternative für die Landwirtschaft geben.

Die Brücke an der neuen Ortsverbindungsstraße Bertoldshofen-Hausen sollte 7 Meter Breite erhalten, um den Begegnungsverkehr von zwei Traktoren zu ermöglichen.

Der Feldweg an der B472 von Bertoldshofen nach Burk muss 5 Meter breit asphaltiert werden. Dort sei auch eine Querung nach Selbensberg nötig, da Landwirte die künftige Kraftfahrstraße nicht nutzen dürfen.

Die Kurve von Selbensberg in den Tunnel hinein halten die Stadträte für zu eng.

Optimieren solle man (ohne Eingriff in die Allee) die Kurve bei der Lindenallee. Dort, so Stadtbaumeister Münsch, dürfe man aber nicht auf Höchstgeschwindigkeit setzen, da dies vor dem Gefälle problematisch sei.

Die Stadt hofft zudem, dass die neue Brücke über die B12 an der künftigen Auffahrt bei Altdorf einen möglichen vierspurigen Ausbau berücksichtigt. Dieser Abschnitt liegt aber auf Biessenhofener Flur.

Verwiesen wird auf die Gefahr, dass der Hang östlich von Bertoldshofen durch den Tunnelbau ins Rutschen kommen könnte.

Beklagt wird, dass die Geltnachbrücke in Bertoldshofen nicht mehr den aktuellen Anforderungen bei einem Hochwasser genügt.

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen