Soziales
Aufnahme von Asylbewerbern in Friesenried stößt auf Widerstand

Seit Mittwoch sind im ehemaligen Gasthof 'Am Forsthaus' in Friesenried 14 Asylbewerber aus Afghanistan untergebracht. Das aber scheint einigen Bürgern ein Dorn im Auge zu sein. Die Gemeinde hatte zwar auch eine andere Nachnutzung im Sinn, will sich jedoch der neuen Situation stellen.

'Denn hinter jedem Asylantrag steckt ein menschliches Schicksal, das oft von Krieg, Elend und Vertreibung geprägt ist', sagt Bürgermeister Bernhard Huber. Dennoch regt sich in der Bevölkerung Widerstand gegen die Neuankömmlinge: Eine Unterschriftenliste gehe um, sogar fremdenfeindliche Tendenzen seien zu erkennen.

'Es gibt Ängste und Befürchtungen unter den Bürgern, da regt sich Unmut', weiß Huber. 'Die sich abzeichnende Entwicklung sollte jeden von uns dazu bringen, sich über das eigene Welt- und Menschenbild Gedanken zu machen. Wie wichtig ist mir die allsonntäglich verkündete Nächstenliebe? '

Mehr zum Widerstand gegen die Neuankömmlinge finden Sie in der Allgäuer Zeitung vom 20.12.2013 (Seite 28).

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