Bad Hindelang
Auffangparkplatz Hinterstein: Mit Volldampf ans Werk

Mit Volldampf macht sich jetzt die Marktgemeinde Bad Hindelang ans Werk, um den wichtigen Auffangparkplatz «Auf der Höh» in Hinterstein herzurichten. Noch vor Beginn der Ferienhochsaison Ende Juli sollen die Arbeiten an der bislang provisorischen Abstellfläche für die Autos von Bergwanderern beendet sein. Genauso wichtig wie die Sanierung des Parkplatzes mit 165 Parkmöglichkeiten für Autos und weiteren acht für Motorräder ist dem Gemeinderat, dass gleichzeitig ein Parkleitsystem eingeführt wird. Es soll, wie in der jüngsten Ratssitzung beschlossen, das Bergdorf vor unnötigem Parkplatz-Suchverkehr verschonen.

Der Parkplatz, hinter dem ein Naturschutzgebiet mit vielen Wandermöglichkeiten im Hintersteiner Tal beginnt, liegt total am Ende des Orts. Jeder der dieses «Basislager» für sein Auto nutzt und dort etwa auf den Privatbus zum Giebelhaus umsteigt, durchfährt zunächst die lang gestreckte Siedlung. Dabei gibt es einen ergänzenden großen Parkplatz schon vor dem Entree nach Hinterstein und eine weitere fast noch zum Ortsteil Bad Oberdorf gehörige Fahrzeug-Abstellfläche an der sogenannten «Säge».

In einer Ortsteilversammlung und auch im Bauausschuss ergingen Vorschläge, wie der Parkplatz «Auf der Höh» aussehen soll. Die Tipps flossen in die Planung ein.

Zu den Baukosten von knapp 300000 Euro für Parkplatz und Leitsystem gibt es eine Finanzspritze aus dem Konjunkturpaket des Bundes, wobei sich Bürgermeister Adalbert Martin 120000 Euro erhofft.

Damit nicht zusätzlicher Verkehr in die Naturschutzgebiets-Nähe gelockt wird, warnt künftig schon vor dem Ortseingang ein «dynamisches Hinweisschild», das per Handy und SMS gesteuert wird, vor einem überfüllten Parkplatz. Für die Zukunft kann man sich in Bad Hindelang vorstellen, den Autoverkehr sogar schon am Parkplatz Säge abzufangen. Dazu muss es gelingen, die beiden konzessionierten Bus-Unternehmen zu einer Zusammenarbeit beim Fahrplan zu bewegen und einen engen Beförderungstakt zu schaffen. Die Bereitschaft scheint da zu sein, wie der Gemeinderat erfuhr.

Lediglich CSU-Rätin Martina Hölzl - sie ist zugleich Tourismusreferentin - stimmte gegen den Parkplatzausbau zum jetzigen Zeitpunkt. «Das könnte man auch 2010 machen», empfahl sie. Ganz anders sah dies Bürgermeister-Stellvertreter Hans Heim (FW Hindelang). Der Ort habe es verdient, dass das Provisorium «möglichst schnell» beendet werde.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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