Unterjoch
Auf vier Pfoten Tempo machen

Mit traumhaftem Wetter und dadurch vielen Zuschauern konnten die Organisatoren des Internationalen Schlittenhunderennens in Bad Hindelang-Unterjoch aufwarten. Georg Tholey vom veranstaltenden Baden-Württembergischen Schlittenhunde-Sportclub (BWSC) strahlte denn auch übers ganze Gesicht, durfte er doch 87 Gespanne aus sechs Nationen in den verschiedenen Kategorien vom Skijöring bis zu den Schlitten mit zwei, vier, sechs, acht sowie neun und mehr Hunden am Start in Unterjoch begrüßen, streng getrennt in reinrassige und nicht-reinrassige Tiere.

Die Musher (so nennt man die Lenker eines Schlittenhundegespanns) zeigten sich sehr angetan von der Strecke, die sehr hohe Ansprüche an das fahrerische Können stellte und je nach Gespann in Schleifen zwischen vier und 18 Kilometer bis ins Tannheimer Tal befahren werden musste. Etwa 500 Siberian Huskies, Grönlandhunde und Alaskan Malamutes erfüllten das Areal neben dem Tennisplatz bisweilen mit kollektivem Gejaule. Direkt neben dem Startplatz wurde das Fahrerlager eingerichtet mit unzähligen Wohnmobilen, in denen hauptsächlich die tierischen Athleten untergebracht waren. Nach den Rennen durfte das Publikum oftmals in Hautkontakt mit den Hunden treten. Vor allem die Kinder waren davon sichtlich begeistert.

Am Start waren die leistungs- und widerstandsfähigen Vierbeiner kaum zu bändigen und mussten von mehreren Personen in Zaum gehalten werden, um keinen Frühstart zu riskieren. Nach dem Startkommando konnten sich die Zuschauer nur schwer sattsehen an den sehnig-muskulösen Körpern der Tiere, die mit geschmeidiger Kraft und unbändigem Willen auf die Strecke preschten.

Georg Patsch aus Rosenheim zeigte sich als bayerischer, deutscher, Europa- und Weltmeister mit seinem Sechser-Gespann von den Bedingungen in Unterjoch sehr angetan: «Man kommt immer wieder gern hierher, weil sich alle Beteiligten sehr anstrengen, den Wettkampfteilnehmern gute Rahmenbedingungen zu ermöglichen.» Rennleiter Georg Tholey schlug in die gleiche Kerbe und hob das Engagement vor allem von Kurdirektor Max Hillmeier, dem WSV Unterjoch und der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr hervor.

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