Marktoberdorf / Ostallgäu
Auf die Mischung kommt es an

Wer nicht kompostiert und keine Biotonne verwendet, verschwendet wertvolle Rohstoffe, braucht größere Restmüllgefäße und zahlt dadurch höhere Gebühren. Darauf weist die Abfallwirtschaft im Landratsamt Ostallgäu hin. Der Vorteil der Kompostierung im eigenen Garten liegt auf der Hand: Ohne Kosten und Energieeinsatz werden Küchen- und Gartenabfälle entsorgt. Gleichzeitig werden daraus Pflanzerde und wertvoller Dünger zur Bodenverbesserung. Dies schont die Umwelt und den Geldbeutel. Dennoch empfiehlt das Landratsamt zur richtigen Biomüllverwertung eine Kombination der Kompostierung im eigenen Garten mit der Nutzung einer Biotonne.

Im Garten sollte an einer halbschattigen Stelle genügend Platz für einen Komposthaufen oder Kompostbehälter vorgesehen werden. Alle verrottbaren Gartenabfälle (Ernterückstände, Grasschnitt, Laub, Holz etc.) sind zur Kompostierung geeignet bzw. notwendig. Dazu kommen noch Küchenabfälle wie Obst-/Gemüseschalen, Kaffeefilter und ähnliches. Kompostieren heißt zusammensetzen und das funktioniert nur, wenn all diese Materialien gut gemischt aufgesetzt oder in den Kompostbehälter eingebracht werden.

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