Tierwelt
Auf der Suche nach einer Partnerin im Allgäu werden männliche Igel häufig überfahren

In der Paarungszeit überqueren die stacheligen Tiere auf der Suche nach einer passenden Partnerin auch im Allgäu zahlreiche Straßen – im Durchschnitt mindestens zwölf pro Nacht. Kein Wunder also, dass der Igel bei so gefährlichen Wanderstrecken zu den am häufigsten überfahrenen Säugetieren zählt.

Auswertungen der vergangenen drei Jahre haben ergeben, dass im Juni und Juli die meisten Igel auf den bayerischen Straßen sterben, teilt der Landesbund für Vogelschutz (LBV) mit.

Dabei laufen Igel, die eine Reviergröße von bis zu hundert Hektar haben, aber keinesfalls leichtfertig auf die Straße, sondern nutzen ihr hervorragendes Gehör, sagt LBV-Igelexpertin Martina Gehret: 'Manchmal warten sie minutenlang, bis sie den ersten Schritt wagen.'

Der häufige Straßentod der Tiere sei laut einer Schweizer Untersuchung darauf zurückzuführen, dass die Stacheln des Igels beim über die Straße rennen für ihn so laut klappern, dass andere Geräusche wie etwa näher kommende Autos übertönt werden, erklärt Gehret.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe unserer Zeitung vom 29.06.2017.

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