Fuchstal
Auch nach 30 Jahren findet das Bauen kein Ende

Abhilfe gegen die Schulraumnot versprach im Jahr 1979 der Bau eines neuen Hauptschulgebäudes zwischen Asch und Leeder. Um den gestiegenen Ansprüchen zu genügen, musste das Gebäude mittlerweile allerdings zweimal erweitert werden, ein zusätzlicher Anbau ist für das kommende Jahr geplant. Das 30-jährige Jubiläum wird an heutigen Donnerstag in Fuchstal mit einem Schulfest (siehe Info-Kasten) gefeiert.

Bis Dezember 1978 waren die damals 18 Klassen der Volksschule Fuchstal in sieben verschiedenen Orten untergebracht, dazu gehörten auch noch Oberdießen und Seestall. Um endlich genügend Platz und eine zentrale Unterrichtsstätte mit Fachräumen zu haben, begann man 1977 mit dem Bau des neuen Hauptschulgebäudes. Stark gemacht hatte sich dafür vor allem der damalige Bürgermeister Josef Schöner. Im Januar 1979 nach den Weihnachtsferien konnte erstmals in den neuen Räumen unterrichtet werden.

Offiziell eingeweiht wurde die Schule, die seinerzeit 6,7 Millionen Mark (3,4 Millionen Euro) gekostet hatte, am 17. März 1979 durch Regierungspräsident Raimund Eberle und Weihbischof Dr. Manfred Müller. Ausgerichtet war sie allerdings zunächst nur für acht Klassen, daneben wurden eine Küche, ein Handarbeitsraum, ein Werkraum und ein Naturlehresaal ausgestattet.

Mit zur Hauptschule gehörten die Turnhalle und die großzügigen Sportaußenanlagen.

Von Anfang an fanden zwei Hauptschulklassen keinen Platz in dem Gebäude und wurden deshalb weiterhin in Leeder unterrichtet. Erst 14 Jahre später, im Jahr 1993, erfolgte eine Erweiterung im Süden um zwei Klassenzimmer und drei Fachräume. 1999 wurde eine zweite Sporthalle, die für eine Mehrzwecknutzung ausgerichtete Fuchstalhalle eingeweiht. Nochmals wuchs die Hauptschule nach dem Aufbau eines Mittlere-Reife-Zuges im Jahr 2004 durch einen Anbau im Norden mit fünf Klassenzimmern und zwei Computerräumen. Derzeit sind 16 Klassen mit etwa 320 Schülern in dem Haus untergebracht, sechs davon sind M-Klassen.

Für dieses und das nächstes Jahr ist nicht nur eine energetische Generalsanierung der Schule (Kosten etwa zwei Millionen Euro) sondern eine weitere Vergrößerung um Einrichtungen für die Ganztagsbetreuung geplant. Zudem wird das Gebäude an die Fernwärmeversorgung angeschlossen. Abzuwarten bleibt, wann sich die derart auf den neuesten Stand gebrachte Einrichtung mit dem Titel einer «Mittelschule» schmücken darf.

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