Streik
Auch Kemptener Erzieherinnen wollen, dass ihre Arbeit mehr anerkannt und besser bezahlt wird

2.386 - so viele Kinder werden in Kempten täglich in die Obhut von Profis gegeben, die in Kindertagesstätten, Kindergärten oder im Hort arbeiten. Am Montag streikten die Beschäftigten im sogenannten kommunalen 'Sozial- und Erziehungsdienst'.

Die Kotterner Flohkiste zum Beispiel blieb deshalb geschlossen - die elf Mitarbeiter, die sich um über 100 Kinder kümmern, legten ihre Arbeit nieder. Sie wollen, wie die Gewerkschaft Verdi fordert, zehn Prozent mehr Lohn. Doch das Geld sei nicht der Hauptgrund für den Streik, sagen viele: 'Es geht um Wertschätzung,' sagt eine Streikende, die gestern bei der Verdi-Kundgebung in Stuttgart war.

Mehr über den Beruf des Erziehers, warum vor allem Männer die Ausbildung scheuen und einen Infokasten über die Gehälter im Vergleich finden Sie in der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, vom 21.04.2015.

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