Marktoberdorf
Auch der Stadt geht das Salz aus

Salz ist bundesweit knapp. Deshalb geht nun auch in Marktoberdorf der Vorrat zur Neige. Es könne nicht mehr überall gestreut werden, berichtete Stadtbaumeister Peter Münsch im Stadtrat. Was die Autofahrer wiederum zu erhöhter Vorsicht zwingt.

Bislang reichte der Salzspeicher trotz zum Teil heftigen Schneefalls. Die Hauptstraßen waren dank der emsigen Arbeit des Bauhofs und des Auftaumittels schwarz. Bis Anfang der Woche. Eines der ersten «Opfer» des erzwungenen Sparkurses war Stadträtin Clara Knestel. Auf dem Weg in die Sitzung am Montag kam sie mit ihrem Wagen von der Straße ab. Ein Traktor habe ihr Auto herausziehen müssen, berichtete sie und entschuldigte damit ihre halbstündige Verspätung.

Laut Münsch werden wegen des Engpasses auf dem Salzmarkt nur noch Kreuzungen, Steigungen, Fußgängerüberwege und die wichtigsten Hauptstraßen gestreut. Der Rest werde nur noch geräumt.

Wann wieder Nachschub eintrifft, sei ungewiss, erklärte auch Bürgermeister Werner Himmer: «Wir hoffen, dass es Ende nächster Woche wieder was gibt.» Bis dahin heißt es also: Morgens früher aus den Federn und langsamer zur Arbeit fahren.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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