Fridays for Future
Auch Allgäuer Schüler streiken weiter für den Klimaschutz: Forum Bildungspolitik stellt sich hinter Demonstranten

Zahlreiche Schüler gehen im Allgäu immer wieder auf die Straße, um sich für mehr Klimaschutz einzusetzen. Neben Kritik bekommen die Demonstranten inzwischen auch Unterstützung von Bildungsverbänden.
  • Zahlreiche Schüler gehen im Allgäu immer wieder auf die Straße, um sich für mehr Klimaschutz einzusetzen. Neben Kritik bekommen die Demonstranten inzwischen auch Unterstützung von Bildungsverbänden.
  • Foto: Stephanie Eßer
  • hochgeladen von Pia Jakob

Über 300.000 Menschen waren bei den "Fridays for Future" Klimaschutzdemonstrationen am 15. März in ganz Deutschland auf der Straße. Auch für den 22. März sind in vielen deutschen Städten wieder Demonstrationen geplant, so zum Beispiel auch in Friedrichshafen am Bodensee.

Hinter dem Streik in Friedrichshafen steckt die Regionalgruppe "Fridays for Future Bodensee". Insgesamt acht solcher Regionalgruppen gibt es inzwischen im Allgäu. So haben sich auch Schüler und Studenten in Kempten, Füssen, Lindau, Lindenberg, Marktoberdorf, Memmingen und Sonthofen zusammengeschlossen.

Die Demonstrationen stoßen noch immer auf Kritik: "Macht die Demo mal an einem Samstag Nachmittag, dann werdet ihr da wohl keinen Schüler sehen. Denen geht es wahrscheinlich nur darum, nicht in die Schule zu müssen..." kann man so etwa auf unserer Facebook-Seite lesen. Oder auch: "Jedem sofort einen Verweis geben und nachsitzen. Den Erziehungsberechtigten ein Bußgeld aufdrücken , dass sie den Schwachsinn zulassen....".

Der größte Kritikpunkt bleibt nach wie vor: Die Schüler würden nur den Unterricht schwänzen wollen. Genau das sehen aber wohl immer mehr Lehrer und Organisationen anders. „Die weltweiten Proteste mit Beteiligung tausender Schülerinnen und Schüler aus Bayern sind nicht nur ernst zu nehmen, sie verdienen vielmehr Respekt und Anerkennung. Auch wenn sie während der Unterrichtszeit stattfinden“, so Simone Fleischmann, Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands und Vorsitzende des Forums Bildungspolitik in Bayern in einer Mitteilung.

Das Forum sei sich einig, dass die Schüler und Studenten keinen einfachen Weg suchen sondern viel mehr sehr bewusst an die Sache herangehen würden. „Sie appellieren mit "Fridays for Future" für mehr Nachhaltigkeit und eine politische Kehrtwende in Sachen Klimapolitik. Das ist beeindruckend und zeigt, dass junge Menschen politisch unterwegs sind und sich aktiv beteiligen. Ein leuchtendes Vorbild in Sachen Demokratiepädagogik“, sagte Fleischmann in der Mitteilung.

Autor:

Pia Jakob aus Memmingen

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