Gestaltung
Architekt Tobias Niggl präsentiert Ergebnisse seiner Diplomarbeit zum Großen Loch in Kempten

Ein Schwimmbecken? Geht nicht mehr. Eine winterliche Eislauffläche? Inzwischen unmöglich. Und mit einem innerstädtischen Hubschrauberlandeplatz wird es auf dem Grundstück, das einmal das Große Loch von Kempten war, ohnehin nichts mehr. <%IMG id='1408288' title='Fotomontage'%>

Das Ex-Loch in der Mozartstraße, über dem die beiden Schweizer Investoren Richard Ritter und Peter Kyburz ein Geschäftshaus errichten wollten, ist zwar Vergangenheit. Doch die Gemüter bewegt es weiter – zumal demnächst die Entscheidung fallen soll, wie es damit weitergeht.

Wie Kunst am früheren Bauloch aussehen kann, damit hat sich nun ein Architekt beschäftigt. Tobias Niggl hat eine Diplomarbeit zum Ex-Loch geschrieben. Das Ergebnis gibt es nun bei einer Ausstellung direkt am Schauplatz des Bauskandals zu sehen: Im Sozialbau-Foyer sind die Ideen von Tobias Niggl von Donnerstag, 24. September, bis Freitag, 30. Oktober, ausgestellt.

Der Grundgedanke: Aus einem missglückten Investorenprojekt soll ein sozialer Ort werden, sagt Niggl. Denn daran mangelt es aus seiner Sicht in Kempten und er zieht dabei so prominente Vergleiche heran wie etwa die römischen Thermen im englischen Bath.

Unterdessen ermittelt die Augsburger Staatsanwaltschaft für Wirtschaftskriminalität weiter gegen die beiden Investoren, heißt es aus Augsburg. Die unendliche Geschichte, sie ist also noch lange nicht auserzählt…

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