Justiz
Arbeiter am Wertstoffhof wegen versuchten Totschlags in Kempten vor Gericht

Er soll seinen Vorgesetzten auf dem Wertstoffhof in Kempten niedergeschlagen und dessen Tod billigend in Kauf genommen haben. Deshalb muss sich heute ein 40-jähriger Mann vor dem Landgericht Kempten verantworten.

Wahnvorstellungen waren offenbar der Ausgangspunkt für die Tat im vergangenen November. Der Mann soll geglaubt haben, dass sein Chef die Kunden und die Belegschaft gegen ihn aufhetzte. Sogenannte imperative (befehlende) Stimmen befahlen dem Angeklagten, das Problem aus der Welt zu schaffen. Deshalb soll er seinen Vorgesetzten geschubst und mehrmals gegen den Kopf getreten haben. Der Angeklagte musste aufgrund seiner Schizophrenie schon öfter psychisch behandelt werden.

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