Katastrophenschutz
App soll Oberallgäuer über Gefahren warnen

So sehen Warnungen der App "Katwarn" aus.
  • So sehen Warnungen der App "Katwarn" aus.
  • Foto: Ulrich Weigel
  • hochgeladen von Pia Jakob

Die Schlüsselfrage im Katastrophenfall: Wie lässt sich die Bevölkerung schnell warnen und informieren? Die Zivilschutzsirenen im Oberallgäu wurden vor Jahren abgebaut. Was bleibt, sind ein paar mobile sowie Feuerwehrsirenen und Lautsprecheranlagen, die öfters heulen könnten, um Aufmerksamkeit zu erregen. Nun wollen die Verantwortlichen auf moderne Technik setzen und Warnungen direkt an die Smartphones der Bürger schicken. Und die können zum Empfang verschiedene Warnprogramme nutzen: Drei der gebräuchlichsten kostenlosen Apps, die sich viele auf ihr Mobiltelefon installieren, heißen Nina, Katwarn und Biwap.

Wozu das Ganze? Bei einem großen Brand mit viel Rauch könnte beispielsweise der Hinweis wichtig sein, Fenster und Türen zu schließen. Auch kurzfristige Schulausfälle etwa wegen starken Dauerschneefalls ließen sich so mitteilen, sagt Roland Hölzle, beim Landratsamt in Sonthofen zuständig für Sicherheitsrecht. Meldungen über einen umgestürzten Baum gehörten aber nicht dazu. Das Besondere am neuen Konzept: Künftig ist egal, welche Warn-App der Einzelne verwendet. Das Landratsamt Oberallgäu und etwa die Stadt Kempten können alle Apps gleichzeitig erreichen.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Montagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, vom 03.06.2019.

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