Familiengottesdienst
Ann-Kathrin Rogg und Franziska Zecherle sind die neuen Oberministranten in Lindenberg

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Es war einiges los am Kirchweihsonntag in Lindenberg. In dem Familiengottesdienst, der erstmals vom neuen Familiengottesdienstteam der Pfarreiengemeinschaft Buchloe vorbereitet worden war, wurden die verschiedenen lebendigen Bausteine der Kirche näher beleuchtet. Musikalisch gestaltet wurde die Eucharistiefeier unter anderem vom Kinderchor. Am Ende des Gottesdienstes wurden die amtierenden Oberministranten verabschiedet. Markus Salger und Katharina Zecherle gaben nach sechs beziehungsweise drei Jahren das Amt ab. Benefiziat Roland Högner dankte während des Festgottesdienstes für das Engagement und den Einsatz das ganze Jahr über als lebendige Steine im Gemeindeleben.

Katharina Zecherle hat ihren Ministrantendienst nach acht Jahren in Lindenberg beendet. Högner überreichte ihr ein Geschenk und eine Urkunde.

Gleichzeitig wurden die zwei neuen Oberministranten vorgestellt: Ann-Kathrin Rogg und Franziska Zecherle wurden von den 30 Lindenberger Ministranten an die Spitze gewählt.

Bereits im September wurden Niclas Fischer, Manuel Meier und Julian Zecherle aus dem Dienst verabschiedet. Alle drei waren jeweils fünf Jahre als Ministrant in der Pfarrei St. Georg und Wendelin aktiv. Benefiziat Högner dankte ihnen für ihren Dienst am Altar und überreichte allen ein kleines Kreuz mit Urkunde.

Im Anschluss an den Gottesdienst führte Högner bei einer 'Kirchenschau' durch das Lindenberger Gotteshaus. Bei dieser erstmaligen Führung wurde die Kirche als architektonischer Raum genauer betrachtet. 'Dieser Raum ist genau das Gegenteil von dem, was wir sonst von Räumen gewohnt sind', erklärte Högner.

Nach Fertigstellung des jetzigen Gotteshauses um 1500 waren im Hauptschiff noch kleinere Fenster als jetzt eingebaut. So sei man in eine dunkle Kirche gekommen, in der sich der Blick sofort in Richtung auf den hellen, lichtdurchfluteten Chor und Hochaltar hingewendet habe. 'Die geostete Kirche weist der aufgehenden Sonne, dem Licht, letztendlich der Auferstehung entgegen', so der Geistliche.

In der Epoche des Barock, im 18. Jahrhundert, wurden schließlich die Deckengemälde im Hauptschiff angefertigt. Ebenso wie der nach Osten gerichtete Bau weist auch der geöffnete Himmel an der Gewölbedecke auf Jesus und den Himmel hin, erklärte der Benefiziat. Die rund 30 interessierten Besucher konnten nach knapp 20 Minuten das Gotteshaus mit den ersten Sonnenstrahlen verlassen, die gerade den Nebel durchbrachen.

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