Kempten
Anlauf in die 2. Bundesliga

Das Warten hat ein Ende. Exakt 56 Tage nach dem letzten Saisonspiel in der Regionalliga gegen Königsbrunn stehen die American Footballer der Allgäu Comets wieder auf dem Platz. Am Sonntag ab 15 Uhr erwarten sie im Illerstadion im ersten Aufstiegsspiel zur 2. Bundesliga die Hanau Hornets (Hornissen). Das Rückspiel findet am kommenden Sonntag in Hanau statt.

Zur Erinnerung: Die Comets hatten in der vergangenen Saison in der Regionalliga Süd Platz zwei belegt und sich damit für die Relegationsspiele zur zweithöchsten deutschen Spielklasse qualifiziert. Hanau (Peripherie von Frankfurt) wurde Meister in der Regionalliga Mitte.

Die Comets und die Hessen sind Urgesteine im deutschen Football. Sie kennen sich aus früheren Zeiten in der Bundesliga und 2. Bundesliga. Damals hießen die Gäste noch Hanau Hawks (Habichte). Die Hessen haben eine beeindruckende Saison hinter sich gebracht und kassierten in zehn Saisonspielen nur eine einzige Niederlage.

Hanau wäre der klare Favorit in diesen Relegationsspielen gewesen, hätten sich nicht im Sommer große personelle Probleme ergeben. Der Verein entließ seinen Quarterback (Spielmacher) und den Linebacker (Abwehrchef). Dennoch ist Hanau nicht zu unterschätzen. Die Defense (Abwehr) ist das Prunkstück der Mannschaft und steht felsenfest.

Seit Ende August im Training

Die Allgäuer nutzten die Zeit nach dem letzten Saisonspiel und dem ersten Relegationsspiel. Einige Spieler waren zwischenzeitlich im Urlaub und gehen entsprechend entspannt in die Begegnungen. Seit Ende August hat Coach Brian Caler seine Jungs wieder im Training. Sein Konzept: «Wir arbeiten konzentriert an den Spielzügen und werden diese gegen Hanau auch umsetzen.

» Verzichten muss er auf Runningback David Rothe, der sich im Afghanistan-Einsatz befindet. Florian John wird nur beim ersten Spiel dabei sein können. Danach verabschiedet er sich drei Monate ins Ausland (beruflich bedingt).

Joachim Hössl, Vorsitzender der Comets, lässt keine Zweifel darüber aufkommen, dass seine Team die Chance wahrnehmen wird, in die 2. Liga aufzusteigen, wenn es sportlich klappt: « Wir wollen hoch. Da gibt es kein Vertun.» Natürlich müsse dann auch die wirtschaftliche Situation geprüft werden, da der Etat für die 2. Liga doppelt so hoch sein dürfte. Den späten Termin der Relegationsspiele - knapp zwei Monate nach dem letzten Punktspiel, hält er für vertretbar. «Das ist ok so.»

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