Frühe Hilfen
Angebote für Eltern besser vernetzen

Es geht darum, mit Eltern in Kontakt zu kommen und ihnen schnell und passgenau Hilfen zu vermitteln. Und zwar, bevor es zu einer Kindeswohlgefährdung kommt. Das ist die Hauptaufgabe der Koordinationsstelle Frühe Hilfen - kurz Koki genannt -, die mit zwei Mitarbeiterinnen von der Bäckerstraße aus agiert.

Wie diese Hilfen im vergangenen Jahr aussahen, wer die Hilfesuchenden waren und welche Pläne es bei Koki gibt, erläuterte Kathleen Dodenhöft dieser Tage im Jugendhilfeausschuss. Für Familien wie auch für Fachkräfte aus Gesundheitswesen, Beratungsstellen oder Behörden will Koki eine Anlaufstelle sein. Laut Kathleen Dodenhöft hat die Stelle im vergangenen Jahr 75 Familien beraten und begleitet. Der Großteil der Hilfesuchenden, betonte Dodenhöft, seien Frauen im Alter zwischen 19 und 30 Jahren. Vermittelt wurden sie beispielsweise an die Schwangerenberatung, die Familienhilfe oder an Hilfen zur Erziehung.

Übergangsmanagement

Wichtig sei der Koki künftig, die Vernetzung unter den Hilfsangeboten weiter zu forcieren. «Nach wie vor ein großes Thema ist das Kemptener Kinderschutzkonzept», meinte Dodenhöft. Und: Es soll eine Arbeitsgruppe zum Übergangsmanagement geben: «Wie kommen die Familien von Stelle A zu Stelle B, ist die Frage.» Da gebe es noch einiges zu tun.

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