Feuerwehr Kempten
Andreas Hopfer beim Jahresrückblick der Feuerwehr Kempten

Beim Rückblick aufs vergangene Jahr zeigte sich Stadtbrandrat Andreas Hofer zuversichtlich: Die Kemptener Feuerwehr sei auf dem richtigen Weg. Zum Beispiel, erklärte Hofer den Mitgliedern und Gästen in der Jahresversammlung im Kornhaus, sei die Wehr dabei, ihren Fuhrpark zu verjüngen und gleichzeitig schlanker und effektiver zu machen. 2010 wurden gemäß Feuerwehrbedarfsplan insgesamt vier neue Fahrzeuge angeschafft - drei Mehrzweckfahrzeuge und ein Kleinalarmfahrzeug, das für kleine technische Einsätze genutzt wird. Ausgeschrieben wurden Löschfahrzeuge im Wert von rund 1,2 Millionen Euro. Außerdem, berichtete Hofer, kämen heuer noch ein Mehrzweckfahrzeug mit Allrad für die Feuerwehr Hohenrad und ein Kommandowagen dazu.

Doch nicht nur der Fuhrpark beschäftigte die Wehr im vergangenen Jahr. Im Mittelpunkt stand auch die Inbetriebnahme der Integrierten Leitstelle. Schreckgespenster wie die Frage, ob man alles richtig geplant habe und ob es Probleme bei der Alarmierung geben könnte, hätten sich nicht bewahrheitet, so Hofer. Nach einem Jahr Betrieb habe man festgestellt, dass «die Planungen überwiegend bedarfsorientiert sind und nur in Nuancen geändert werden müssen».

Auch auf das Thema «Tag-Wache» ging Hofer ein. Hier gebe es immer wieder Verständnisprobleme, bedauerte der Stadtbrandrat.

Deshalb stellte er klar: «Wir haben in Kempten keine ständig besetzte Wache oder gar eine Berufsfeuerwehr, sondern wir haben hauptamtliche Kräfte, die ihre Arbeit in einer der Feuerwehr angegliederten Einheit versehen.» Somit sei die Kemptener Wehr weiterhin eine Freiwillige Feuerwehr, allerdings mit einem Problem weniger: der Sicherstellung der Alarmsicherheit in der Regelarbeitszeit. Den ehrenamtlichen Kameraden versicherte Hofer, dass sie mit den hauptamtlichen Kräften auf Augenhöhe abreiten könnten.

Schließlich berichtete Hofer noch von der Imagekampagne, mit der das Ansehen der Feuerwehr gestärkt werden soll. Dabei gelte es Arbeitgeber in die Diskussion einzubinden, wie Ehrenamt und Beruf vereinbar sind. Oberbürgermeister Dr. Ulrich Netzer lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und Feuerwehr.

Nur so könne für den bestmöglichen Schutz der Bürger gesorgt werden. Er dankte der Wehr für ihren Einsatz, die viele Stunden Üben und Wachen.

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen