Prozess
Amtsgericht Memmingen verurteilt freie Journalisten wegen Abhörens von Blaulichtfunk

Weil sie verbotenerweise den Polizei-, Behörden- und Rettungsdienstfunk abgehört hatten, sind am Dienstag vom Amtsgericht Memmingen zwei Männer zu Geldstrafen verurteilt worden.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Hauptangeklagte, ein 48-jähriger freier Journalist und Fotograf, sowie einer seiner freien Mitarbeiter (34) mit sogenannten Funkscannern Gespräche von Polizei, Rettungsdiensten und Feuerwehren angezapft hatten, um möglichst schnell an den Einsatzorten im gesamten Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West zu sein und Fotos sowie Videos zu veröffentlichen.

Nach eigenen Angaben ist der 48-Jährige Redaktionsleiter eines Blaulicht-Internetportals aus dem Unterallgäu, das sich auf Polizei- und Feuerwehreinsätze spezialisiert hat.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Mittwochsausgabe unserer Zeitung vom 18.11.2015.

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