Gemeinderat
Amberg hat jetzt einen Platz für den neuen Kindergarten

Die Suche nach einem geeigneten Ort für den neuen Kindergarten war schwierig und langwierig – umso größer ist nun die Freude, endlich einen gefunden zu haben: den Amberger Pfarrhof. Und wie es in der jüngsten Gemeinderatssitzung hieß, ist das nicht nur ein Kompromiss, sondern geradezu eine Ideallösung.

Bereits Mitte des vergangenen Jahres hatte der Gemeinderat mehrere Architekturbüros mit Entwurfsplanungen beauftragt: In Amberg soll eine neue Kindertagesstätte (Kita) entstehen, einschließlich Krippe für Wickelkinder sowie ein Hort mit Verpflegung und Hausaufgabenbetreuung für Schulkinder.

Eine Bedarfsanalyse hatte zuvor Ulrike Villa-Fuchs vom Landratsamt erstellt. Daraus hatte sich auch ergeben, dass das bisherige Domizil in dem historischen Gemäuer aus dem 19. Jahrhundert den gewachsenen Anforderungen nicht würde genügen können.

Erst Ende 2011 verdichteten sich nun die Informationen, dass im Zuge der Zusammenlegung von Pfarreien das Amberger Grundstück der Diözese für das Kita-Vorhaben zur Verfügung stehen könnte. Inzwischen habe man eine Vereinbarung zum Erwerb einer Teilfläche von 2600 Quadratmetern mit dem darauf befindlichen Gebäude treffen können, berichtete Bürgermeister Peter Kneipp. Mit der Kindergartenleitung und dem Elternbeirat hätten bereits Gespräche stattgefunden.

Von den verschiedenen Entwürfen hatte der des Architekturbüros Degle & Degle aus Königsbrunn vom Gemeinderat den Zuschlag erhalten. Annette Degle und Andreas März präsentierten dem Gemeinderat jetzt Alternativen und Varianten ihrer noch rohen Entwürfe.

Demnach soll der Hort in dem bestehenden Gebäude entstehen. Bei dem langgestreckten Kindergartenanbau mit den Gruppenräumen stand die Anordnung des Gangs zur Diskussion. Hier wollte der Gemeinderat allerdings dem fachlichen Urteil von Ulrike Villa-Fuchs nicht vorgreifen, die krankheitsbedingt an der Sitzung nicht teilnehmen konnte. Weitere Gespräche mit allen Beteiligten sollen folgen.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt beschäftigte sich der Gemeinderat mit der verbesserungsbedürftigen Straßenbeleuchtung. Problematisch ist die Situation für Kinder vor allem im Bereich der Raiffeisenstraße. Dort ist allerdings kein Platz für einen zusätzlichen Lampenmast. Jetzt soll durch das Freischneiden der Bäume eine Verbesserung erzielt werden. Außerdem versprächen die neuen LED-Lampen eine bessere Straßenausleuchtung; hierzu will man sich bei den Lechwerken informieren.

Außerdem lag noch ein Zuschussantrag des Fußball- und Sportvereins vor. Weil es in Amberg keine passende Turnhalle gibt, nutzt der Verein die Hallen im Türkheimer Gymnasium und in Wiedergeltingen. Dadurch entstehen allerdings Kosten von mehr als 500 Euro jährlich. Der Gemeinderat genehmigte jetzt einen Zuschuss von fünf Prozent für 2011 – allerdings ohne Anspruch für künftige Jahre.

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