Sommerzeit
Am Sonntag wird die Uhr umgestellt

Am Sonntag, dem 29.03., wird die Uhr wieder um eine Stunde vorgestellt.
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Am Sonntag, den 29. März, wird die Uhr wieder um eine Stunde vorgestellt. Um zwei Uhr nachts springt die Uhr auf drei Uhr. Wir haben von Samstag auf Sonntag also eine Stunde weniger Schlaf. Morgens wird es dann später hell und abends später dunkel. 

Merk-Regel

Im Frühjahr stellt man die Uhr vor, im Winter zurück. Eine Eselsbrücke ist da beispielsweise das Thermometer: Im Sommer gibt es Plusgrade, im Winter Minusgrade. Eine weitere Stütze: Im Sommer stellt man die Gartenmöbel vor das Haus, im Winter räumt man sie nach hinten. 

Ein Meteorologe erklärt 

Matthias Habel, Pressesprecher und Meteorologe bei WetterOnline, erklärt, dass eine ganzjährige Winterzeit biologisch gesehen "viel gesünder" für die Menschen in Deutschland sei. Der Grund: Sie passe besser zu ihrem Tagesrhythmus. Mit der "Winterzeit" ist die in Deutschland geltende normale Mitteleuropäische Zeit (MEZ) gemeint. Die Sommerzeit wird hingegen durch das Vorstellen der Uhr "künstlich herbeigeführt", heißt es auf der Webseite von WetterOnline.

Was macht die Zeitumstellung mit dem Körper? 

Die "innere Uhr" steuert den menschlichen Stoffwechsel und den Schlaf-Wach-Rhytmus. Mit der Zeitumstellung kommen die beiden Funktionen durcheinander. Oftmals brauche der Körper laut WetterOnline ein bis zwei Wochen Zeit, um sich an die neue Situation zu gewöhnen. 


Wird die Zeitumstellung abgeschafft? 

Viele Menschen wollen keine Zeitumstellung mehr. Anfang 2019 hat sich das EU-Parlament für eine Abschaffung der Zeitumstellung im Jahr 2021 ausgesprochen. Ob sich die Mitgliedsstaaten bis dahin auf eine einheitliche Regelung geeinigt haben, ist noch offen. Man wolle einen "Zeit-Flickenteppich" in Europa verhindern, heißt es weiter bei WetterOnline. 

Ursprung

Die Sommerzeit hat laut WetterOnline ihren Ursprung im Kriegsjahr 1916. Damals wollte man im Deutschen Kaiserreich durch das längere Tageslicht Energie sparen. In den darauffolgenden Jahrzehnten wurde die Zeitumstellung mehrmals abgeschafft und wieder eingeführt. Seit nun über 40 Jahren wird die Uhr im März auf die Sommerzeit umgestellt.

Die Idee, mit der Umstellung Energie zu sparen, hat sich nicht bewährt: Zwar ist es im Sommer länger hell und die Menschen brauchen weniger Strom für die Beleuchtung. Im Frühling oder Herbst heizen sie dafür aber mehr, was wiederum Energie kostet. Demnach dient die Umstellung "nicht einmal dem Geldbeutel", so WetterOnline weiter.

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