Tourismus
Alternativer Lösungsansatz für Ifen-Projekt von Landschaftsschützern vorgelegt

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Das Ifen-Projekt geht in die heiße Phase. Zunächst müssen die Gemeindevertreter, die in einer Klausursitzung am Montagabend kontrovers über die Pläne diskutierten, darüber abstimmen, ob öffentliches Interesse an dem Projekt besteht. Dann geht es in das Genehmigungsverfahren.

Jetzt haben sich der Landschaftsschutz Kleinwalsertal und die örtliche Sektion des Österreichischen Alpenvereins bei einem Treffen in Riezlern noch einmal klar gegen das vorgelegte Projekt ausgesprochen. Sie schlagen aber einen alternativen Lösungsansatz vor:

  • Modernisierung der Ifenbahn bis zum Alpbord mit einfacher Ausstiegsstelle im Winter.
  • Modernisierung der Hahnenköpflebahn mit möglichst versteckter Trassenführung.
  • Intensive Prüfung über Möglichkeiten der Anbindung des Skigebietes Ifen an das Talskigebiet. Als Alternativen bieten sich laut den Landschaftsschützern ein Skigleitweg zur Heubergarena (Schöntal), zur Auenhütte oder der Bau einer Verbindung von Ifen (Klettergarten) zum Heuberg (Schöntal) an.
  • Verzicht auf den Sommerbetrieb am Ifen.
  • Kein Bergrestaurant am Alpbord

.

<< Wir verstehen die Notwendigkeit der Modernisierung der bestehenden Ifen-Lifte für den Winterbetrieb >>, sagt Landschaftsschutz-Vorstandsmitglied Elmar Grabherr. << Wir wenden uns aber gegen einen Sommerbetrieb und neue Gebäude am Alpbord >>, fügt der stellvertretende Obmann Karl Keßler hinzu.

Entschieden lehnen die Landschaftsschützer weiter eine Verbindungsbahn zwischen Ifen und Walmendingerhorn ab. Auch der bekannte Walser Künstler Detlef Willand sprach sich gegen das Projekt aus. << Die Landschaft und Natur unseres Tales ist unser gemeinsames Kapital >>, sagte er. << Wir sollten damit wie mit einem kostbaren Glaskelch umgehen. >>

Die Kleinwalsertaler Bergbahnen nennen die Forderungen des Landschaftsschutzes unbegründet. << Wir sind überzeugt, mit unserem - gemeinsam mit den Walsern entwickelten Konzept - viele Forderungen wie eine qualitätsgeprägte touristische Weiterentwicklung, den Erhalt von ursprünglichen Naturlandschaften, einen minimierten Eingriff in den Naturraum sowie weniger Verkehr im Tal auch zu erfüllen >>, erklären die Bergbahn-Vorstände Augustin Kröll und Georg Fahrenschon.

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