Auszeichnungsfeier mit zauberhafter Note
Allgäuer Wirtschaft ehrt in der Big Box die besten Absolventen der IHK-Abschlussprüfungen

Die eine ist frischgebackene Bürokauffrau, der andere Straßenbauer, die eine darf sich jetzt Hotelfachfrau nennen, der andere Zerspanungsmechaniker: Über 3300 junge Frauen und Männer aus dem Allgäu und dem Landkreis Lindau haben sich der Sommerprüfung
2010 und der Winterprüfung 2010/11 der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwaben unterzogen.

Die besten 103 Absolventinnen und Absolventen, die mindestens 81 von maximal 100 Punkten erreicht hatten, wurden jetzt von der IHK in der Big Box Allgäu in Kempten geehrt. Zwei der ehemaligen Auszubildenden sind dem Traumwert von 100 Punkten ganz nahe gekommen:

Sarah Weber aus Rieden (Ausbildungsbetrieb Georg Jos. Kaes GmbH Kaufbeuren/V-Märkte) hat mit 98 Punkten als beste Kauffrau im Einzelhandel in der Region abgeschlossen. Ebenso viele Punkte erreichte Richard Rothermel aus Oy- Mittelberg (Oberallgäu). Er lernte bei der Alois Berger GmbH & Co. Präzisions-Maschinenbauteile AG den Beruf des Zerspanungsmechanikers. Mit diesem Ergebnis wurde er im Sommer 2010 zudem Bester seines Faches in Bayern.

Sogar bundesweit das beste Ergebnis vorweisen können Thomas Honold aus Memmingen, der bei der Xaver Riebel Bauunternehmung GmbH in Mindelheim Tiefbaufacharbeiter-Straßenbauarbeiten lernte, und Anna Karina Aichele aus Weiler-Simmerberg (Westallgäu), die bei der Hutfabrik Seeberger zur Modistin ausgebildet wurde.

Für einen lockeren Rahmen der Feier in der Big Box sorgten Moderatorin Petra Förg, Leiterin Ausbildungsprüfungen bei der IHKSchwaben, und der Künstler Urs Jandl. Mit seinen Sprüchen, Fingerfertigkeiten und Tricks trug er zwischendurch immer wieder dazu bei, dass die Auszeichnungsfeier eine zauberhafte Note hatte.

Bevor es an die Verteilung der Urkunden und Anerkennungsgeschenke ging, hatte Markus Brehm, Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung Kempten und Oberallgäu, die Absolventen und ihre Angehörigen mit den Worten 'Ehre,wem Ehre gebührt' begrüßt.

Brehm empfahl den Absolventen, weiterhin mit Fortbildungen und Engagement am Ball zu bleiben, denn 'es lohnt sich, mehr zu leisten, als unbedingt notwendig.'

Sibylle Knott, Dritte Bürgermeisterin in Kempten, zeigte sich ebenfalls überzeugt, 'dass sich Ihre Anstrengungen später einmal auszahlen werden.' Das unterstrich auch Dr. Robert Stolze, Geschäftsführer des Hotels Bayerischer Hof in Lindau. Gerade in der Tourismus- Branche könnten junge Menschen mit Facharbeiterqualifikation im In- und Ausland Karriere machen.

Zurück in die Heimat

Die eigene Heimat ans Herz gelegt hat Dr. Gerd Müller (Kempten), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, den Absolventen. Sie sollten ruhig Erfahrungen im Ausland machen,aber dann wieder ins Allgäu zurückkommen. Denn die Region leide jetzt schon unter einer hohen Abwanderung der 18- bis 24-Jährigen. 'Wir müssen die Kinder- und Familienfreundlichkeit in den Unternehmen erhöhen', mahnte Müller. Nur so könnten junge Menschen auch in der Provinz Beruf und Privatleben unter einen Hut bringen.

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