Podcast: Tätowierer nach dem Lockdown
Allgäuer Tattoo-Artist Eugen Schreiner: "Die Hälfte der Termine schon aufgeholt"

Eugen Schreiner, Tätowierer aus Kempten, spricht im Podcast auf all-in.de über die Lage der Branche nach dem Lockdown.
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  • hochgeladen von Holger Mock

Tätowieren - für viele Menschen Ausdruck ihrer Persönlichkeit, durchaus ein wichtiger Teil ihres Lebens. Im Corona-Lockdown war Tätowieren allerdings nicht systemrelevant - Tattoo-Studios waren geschlossen. Seit Juni hat der Kemptener Tätowierer Eugen Schreiner sein Tattoo-Studio wieder geöffnet. Wie geht es der Branche jetzt? Wie heftig ist der Stau an Tattoos, die er und seine Kolleg(inn)en jetzt noch aufholen müssen? Wie hat der Tattoo-Künstler die Lockdown-Zeit überstanden, und zwar beruflich wie auch privat? Wie ist seine Einschätzung der Zukunft? In diesem Podcast erlebt man einen positiven Menschen, einen Tätowierer, der nicht nur schwarzmalt (Wortspiel beabsichtigt!).

Satirisches Lied "Hey, hey Söderlein..." hatte für Aufsehen gesorgt

Eugen Schreiner hatte im April für die coronabedingten Lockdown-Maßnahmen durchaus Verständnis gezeigt, auch dafür, dass Tattoo-Studios geschlossen waren. Allerdings nicht dafür, dass Tätowierer von der Politik ignoriert wurden. Mit einem satirischen Lied ("Hey, hey, Söderlein, lass doch mal die Scheiße sein") hatte er einen Nerv getroffen. Im Podcast auf all-in.de wies er unter anderem darauf hin, dass in Tattoo-Studios sowieso schon höchste Hygiene-Standards herrschen, durchaus ähnlich streng wie in Arztpraxen. 

Rückkehr zur Normalität

Was er besonders traurig fand in dieser Lockdown-Zeit: Dass die Fronten sehr verhärtet waren, dass der Diskurs auf der Strecke blieb, weil keiner sich die Argumente des anderen anhören wollte. Hier stellt Schreiner mittlerweile eine Entspannung fest. "Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass ein Stück weit Normalität eingekehrt ist", sagt er im aktuellen Podcast.

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