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Allgäuer Soulfood für die kalten Tage: Krautkrapfen mit Schmand

Allgäuer Krautkrapfen
  • Allgäuer Krautkrapfen
  • Foto: Florian Röthel
  • hochgeladen von David Yeow

Die Tage werden kürzer, der Herbst ist da. Während wir im Sommer lieber leichte Gerichte essen, schreit unser Körper in den kalten Tagen förmlich nach Hausmannskost. Ernährungsphysiologisch begründet: Je kälter es wird, desto mehr Energie und Vitamine braucht der Körper - und die bekommt er mit unseren Allgäuer Krautkrapfen. Lecker sind sie übrigens auch.

Rezept für zwei Personen:

Teig:

250 g Mehl

1 Ei

80 ml Wasser

1 EL Öl

Salz

Füllung:

500 g Sauerkraut (frisch oder vorgegart)

200 g Wammerl / Speck

1 1/2 Zwiebeln

30 ml Weißwein

1 Apfel (säuerlich - z.B. Granny Smith, Boskoop)

Salz

Pfeffer

Kümmel

Zucker

Wasser

Butterschmalz

Dip:

100 g Schmand

1/4 Zwiebel

2 TL Dijon Senf

Aus Mehl, Ei, Wasser, Öl und einer Prise Salz einen glatten Nudelteig kneten. Ist der Teig noch zu krümelig, etwas Wasser nachgießen. Anschließend den Speck und die Zwiebel würfeln und gemeinsam in einer Pfanne anbraten.

Das vorgegarte Sauerkraut in einem Sieb abgießen, kurz wässern (waschen), gut auspressen und zehn Minuten bei geschlossenem Deckel mit dem Speck, den Zwiebeln und einem Schuss Weißwein dünsten. Wer frisches Sauerkraut verwendet, muss es vor dem letzten Schritt rund 1½ Stunden bei sanfter Hitze köcheln lassen. Kurz vor Ende der Garzeit den (geschälten) Apfel in das Kraut reiben und mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen. Ist das Kraut-Speck-Zwiebel-Gemisch zu sauer, etwas Zucker zugeben.

Nun den Nudelteig auf einer großen Fläche möglichst dünn ausrollen und mit der Sauerkraut-Masse bestreichen. Überflüssigen Teig entfernen, straff zusammenrollen und zwei-finger-breite Stücke von der Rolle schneiden. Anschließend eine Pfanne zu gleichen Teilen mit Butterschmalz und Wasser füllen (so dass der Pfannenboden bedeckt ist) und beides bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Krautkrapfen auf der Schnittfläche in die Pfanne stellen und zunächst mit halb geöffnetem Deckel dünsten. Wenn das Wasser verdampft ist, beide Seiten kross anbraten.

Alternative: Die Krautkrapfen fünf Minuten im Dampfgarer oder in einem Topf mit Dampfgareinsatz erhitzen und in der Pfanne fertig braten. Heiß servieren. Für den Dip die Zwiebel klein hacken und mit dem Schmand und Senf mischen. Wenn vorhanden, mit Petersilie garnieren.

Hunger bekommen? Dann hätten wir noch folgende Rezepte für Sie: mit karamellisierten Kürbiskernen, pikanten Kürbisssticks mit Knoblauch-Dip und Kürbismuffins.

Autor:

Stephan Michalik aus Kempten

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