Allgäu/ Günzburg
Allgäuer Politiker bei Anti-Atomkraft-Demo in Günzburg

Anlässlich des zweiten Jahrestages der Reaktorkatastrophe in Fukushima haben am Wochenende rund 3.500 Menschen in Günzburg für ein sofortiges Abschalten des AKW Gundremmingen demonstriert. Genau wie der Allgäuer Landtagsabgeordnete der Grünen, Thomas Gehring wollen sie einen schnellstmöglichen Umstieg auf erneuerbare Energien.

Gegenüber das Neue RSA Radio sagte Gehring, das Ganze sei kein Spaßthema, sondern der Versuch, aus einer gefährlichen Technologie auszusteigen. Dafür lohne es sich zu kämpfen.

Schließlich wolle niemand so etwas noch einmal erleben, wie in Fukushima und schon gar nicht in Deutschland, so Gehring abschließend. Einer aktuellen Studie des Bund Naturschutz zufolge, bestehen am Atomkraftwerk Gundremmingen besondere Sicherheitsrisiken.

So würden beispielsweise die Abklingbecken für verbrauchte Brennelemente innerhalb des Reaktorgebäudes liegen und das AKW sei nicht ausreichend gegen Hochwasser geschützt. Das AKW Gundremmingen ist rund 70 Kilometer von Buchloe und 120 Kilometer von Kempten entfernt.

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