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Allgäuer nutzen Online-Anzeige bei der Polizei hauptsächlich bei Internet-Betrug

Parkrempler und andere kleinere Straftaten können inzwischen per Smartphone und PC bei der Polizei angezeigt werden. In der Region wurde das Angebot vor allem bei Fällen von Internet-Betrug genutzt.
  • Parkrempler und andere kleinere Straftaten können inzwischen per Smartphone und PC bei der Polizei angezeigt werden. In der Region wurde das Angebot vor allem bei Fällen von Internet-Betrug genutzt.
  • Foto: Matthias Becker
  • hochgeladen von Pia Jakob

Wenn der Onlinehändler zwar Geld bekommen hat, aber keine Ware schickt, der Fahrradsattel gestohlen wird oder gar das ganze Gefährt abhanden kommt, ist der Ärger groß. Den Gang zur Polizei kann man sich in diesen Fällen aber zumindest sparen. Denn, um Anzeige zu erstatten, reicht in Bayern seit etwa drei Wochen ein Griff zum Smartphone, Tablet oder PC. Dies Angebot wurde im Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Südwest bisher hauptsächlich beim Thema Internet-Betrug genutzt, sagt Polizeisprecher Sven Hornfischer.

Insgesamt seien Online-Anzeigen im niedrigen zweistelligen Bereich eingegangen. Aufgrund der kurzen Zeit könne man daraus aber noch keine Rückschlüsse ziehen, fügt Polizeisprecher Jürgen Krautwald hinzu. Dass die Zahlen und damit die Belastung für die Polizisten noch steigen werden, daran hat Peter Pytlik, stellvertretender Landesvorsitzender der Polizeigewerkschaft, keinen Zweifel.

„Wir werden dadurch mit mehr Arbeit belegt werden, da bin ich sicher“, sagt er. Für die Bürger sei das Angebot der Online-Anzeige ein guter Service. Für die Dienststellen, die in der Region ohnehin schlecht besetzt seien, bedeute es jedoch einen Mehraufwand. Immerhin sei die Hemmschwelle für eine Anzeige im Internet niedriger, als wenn dafür ein persönliches Erscheinen auf der Dienstelle nötig ist. „Gerade bei Kleinigkeiten“, sagt Pytlik. In manchen Fällen sei es auch so, dass die Angaben in den Online-Formularen nicht vollständig seien. Dann müssten die Beamten zu den Anzeigenstellern fahren und nicht mehr umgekehrt.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Dienstagsausgabe unserer Zeitung vom 20.03.2018.

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