Grillen
Allgäuer Grillteam «Blue Flame» ist heiß auf die Barbecue-WM

«Es wäre ein Traum, wenn wir unter die Top Ten kommen würden.» Mit diesem Ziel im Visier eifert Adolf Blanz der anstehenden Barbecue-Weltmeisterschaft entgegen: Beim internationalen Wettbruzeln im westfälischen Gronau (siehe Infokasten) wollen der Burgberger und seine Mannschaft vorne mitmischen - dort werden erstmals gemeinsam ein deutscher und ein globaler Titel vergeben. Erst voriges Jahr hatten sich die Holzkohlen-Fachleute aus dem Ober- und Westallgäu zum Team «Blue Flame» zusammengeschlossen und prompt den Bayerischen Meistertitel eingeheimst (wir berichteten). Jetzt wollen sie bei der WM nach Höherem streben und die Juroren mit regionalem Charme und Geschmack am Grill überzeugen.

«Wir wollen die Botschafter des Allgäus sein», erklärt der Leiter des Quartetts, zu dem auch Andrea Schwärzler aus Bolsterlang, Jürgen Briegel aus Weiler-Simmerberg und Manfred Breimeier aus Weißensberg bei Lindau gehören. Beim Hantieren mit Grillgabel und Zange wollen sie an ihrem «alpenländischen Stand mit Stadelcharakter» in Lederhosen und Dirndl auftreten - und ihren Fleischgerichten eine Allgäuer Geschmacksnote verleihen.

Wie alle 85 Mannschaften - unter anderem aus Österreich, Norwegen, Polen, Belgien und Estland - müssen die Allgäuer fünf Gerichte aus einem vorgegebenen Warenkorb grillen: Spareribs mit Brotbeilage, Hähnchen mit Tomate, Schweineschulter mit Maiskolben, Rinderbrust mit Kartoffeln und Schnittlauchquark sowie einen Nachtisch. Als Dessert hat sich Blanz einen «gegrillten Kaiserschmarrn», ein «Mon Chéri-Lava Törtchen» und «etwas Fruchtiges dazu» überlegt.

«Das Hauptaugenmerk wird aber aufs Fleisch und nicht auf die Beilagen gelegt», weiß der Grillmeister. Darum will sein Team in sogenannten Water-Smoker-Grills in die unten glühenden Kohlen spezielle Holz-Chips beifügen, die vorher in Wasser, Bier oder Wein getränkt werden. Der dadurch entstehende Rauch verleihe dem bis zu zwölf Stunden garenden Fleisch, bei einer Temperatur von 100 bis 120 Grad Celsius, einen besonderen Geschmack. Blanz: «Viele Mannschaften werden wohl amerikanisches Hickory-Holz-Chips beigeben. Wir setzen dagegen auf Allgäuer Buchen- und Apfelholz-Chips.»

Start um Mitternacht

Wann welches Team mit dem Bruzeln startet, ist jedem selbst überlassen. «Wir werden am Wettkampftag bereits um Mitternacht loslegen, damit die vier Fleischgerichte möglichst lange garen», verrät der Burgberger. So werde das Fleisch extra schön zart, wenn ab 11 Uhr die Juroren jedes Gericht stundenweise begutachten.

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