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Brauchtum
Allgäuer Festwoche: Wie sich drei Dirndl-Trägerinnen für den Weltrekordversuch herrichten

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Eine kleine Dirndlsucht haben wir alle, sagt Anna Schreiner. Die 25-Jährige und ihre beiden Freundinnen Michelle Peter und Hilde Baumgartner sind echte Dirndlfans. Und als solche dürfen sie beim Weltrekordversuch am Samstag (ab 16:30 Uhr) nicht fehlen.

Die drei Mädels haben jeweils gleich mehrere Dirndl im Schrank hängen: "Ich habe sechs Stück", sagt Anna. Zur Zeit trägt sie ihr Schwarzes am liebsten: "Das ist am ausgefallensten." Michelle dagegen mag es lieber traditionell. Der derzeitige Favorit: Ein blaues Dirndl mit einer weißen Schürze mit Rosenmuster. "Der Stoff selber ist fast 30 Jahre alt, meine Mutter hat ihn extra auf mich zugeschnitten", sagt die 27-Jährige.

Nach der Wahl des Dirndls kommt das Schminken. Hierbei steht vor allem die Farbauswahl des Lidschattens im Vordergrund. "Die Farbe sollte zum Dirndl passen", sagt Anna. Dann noch Make-up, Wimperntusche und Lippenstift - fertig.

Danach geht es an die Frisur, denn auch die ist wichtig. Michelle findet, dass geflochtene Haare am besten zum Dirndl passen. "Flechtfrisuren sind traditionell und die Haare sind aus dem Weg." Bei sich selber flechten kann sie nicht, aber ihre Mutter und ihre Schwester helfen immer gerne. Michelles Mutter war es auch, die den Dreien Strumpfbänder mit kleinen Taschen daran genäht hat. Geld und Ausweis sind dort bestens aufgehoben.

Entscheidend für einen guten Look ist außerdem das richtige Schuhwerk. Traditionelle Trachtenschuhe haben die drei nicht, sie werden beim Rekordversuch die Schuhe tragen, die sie auch an einem normalen Festwochentag anziehen. Dabei kommt es vor allem auf Funktionalität an. Hilde weiß: "Flache Schuhe sind am besten geeignet für einen langen Abend auf der Bierbank.

Den letzten Schliff verleiht der Schmuck. Der sollte nicht zu groß sein. "Das Dirndl ist wichtiger als der Schmuck", findet Anna. Hilde dagegen liebt ihre auffällige Halskette. "Die ist richtig alt", sagt sie. Für das komplette Styling brauchen die Mädels ungefähr eine dreiviertel Stunde. Schließlich sind die Handgriffe geübt.

So läuft der Weltrekord-Versuch ab

Die Teilnehmerinnen bekommen am kommenden Samstag ab 15.30 Uhr an allen Festwocheneingängen ein nummeriertes Armband. Wer vorher auf dem Gelände ist, holt es sich beim RSA-Studio im Stadtpark. Alle anderen kommen um 16.30 Uhr in den Stadtpark. Um 17.15 Uhr wird ein Luftbild als Beweis gemacht.

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