Rauchertrend
Allgäuer Chirurg Robert Scheubel sieht Genuss von E-Zigaretten kritisch

  • Foto: Waldburg-Zeil-Kliniken
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Seit kurzem gilt europaweit eine Richtlinie, die die Vermarktung von elektronischen Zigaretten reglementiert. Diese gelten als Alternative zu den echten Glimmstängeln, sind aber auch nicht unumstritten. Die Allgäuer Zeitung sprach mit Dr. Robert Scheubel, dem Leiter des zertifizierten thoraxchirurgischen Zentrums der Waldburg-Zeil-Fachkliniken in Wangen. <%IMG id='1127317' title='Dr. Robert Scheubel'%>

Herr Dr. Scheubel, haben Sie als Thoraxchirurg künftig weniger zu tun, wenn sich die E-Zigarette durchsetzt?

Scheubel: Den Vormarsch der E-Zigarette beobachte ich mit gemischten Gefühlen. Natürlich fällt der Teer, der am meisten krebserregende Verbrennungsrückstand der herkömmlichen Zigarette, weg. Beim Verdampfen atmen die Nutzer jedoch andere Inhaltsstoffe ein, über deren Folgen wir noch sehr wenig wissen. Mit anderen Worten: Die E-Zigarette soll es Rauchern leichter machen, auf echte Zigaretten zu verzichten. Aber niemand kann bisher mit Sicherheit sagen, welche neuen krebserregenden Substanzen sie statt dessen konsumieren.

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