Ausbildung
Allgäuer Berufsoffensive: Verantwortliche und Projektpartner freuen sich in Kempten uber Rekordbilanz

Eine Erfolgsgeschichte schreiben. Diesen Wunsch hat wohl jeder, der sich für ein Projekt ins Zeug legt. Die Verantwortlichen und Partner der Allgäuer Berufsoffensive haben dieses Ziel zweifellos erreicht: Rund 6000 Jugendliche und damit fast alle Achtklässler aus über 100 Allgäuer Schulen haben im laufenden Schuljahr an der Aktion teilgenommen - ein Rekordergebnis, wie jetzt bei der Abschlussveranstaltung im Allgäuer Medienzentrum in Kempten deutlich wurde. 'Handwerk - Die Zukunft liegt in den eigenen Händen', lautete diesmal das Motto. Und das wurde den Schülern nicht nur mit viel Pfiff im Unterricht vermittelt. Dank Kreishandwerkerschaften und heimischen Betrieben gehörten auch spannende Projekttage dazu, an denen die Jugendlichen nach Herzenslust Bagger fahren und betonieren, schweißen und schreinern duften.

Weiterer Bestandteil der Berufsoffensive, die von unserer Zeitung und der Agentur für Arbeit getragen wird, ist der Berufswahltest des renommierten Geva-Instituts München. 'Das Allgäu ist etwas Besonderes', unterstrich dessen Geschäftsführer Michael Kratzmair nun in Kempten. Denn die Auswertung der knapp 3000 Tests von Allgäuer Mittel- und Realschülern sowie Gymnasiasten habe eine überdurchschnittliche Eignung fürs Handwerk ergeben.

So wurde jedem zweiten Schüler mindestens ein 'zupackender' Beruf empfohlen - mehr als in fast jeder anderen Region Deutschlands. Den Schülern zeigen, was die Region an Branchen zu bieten hat: Diese Aufgabe erfülle das Gemeinschaftsprojekt in bester Manier, lobten die Ministerialbeauftragten Martin Sulzenbacher (Realschulen) und Hubert Lepperdinger (Gymnasien). Andreas Hirschle von der Sparkasse Allgäu fand zudem, dass bei der Berufsoffensive 'viele Kompetenzen zum Vorteil der Region zusammenkommen'. Eine Anregung steuerte schließlich der Kemptener Kreishandwerksmeister Hans-Peter Hartmann für die nächste Auflage bei, die sich erneut ums Handwerk drehen wird: Er wünschte sich noch mehr Praxisanteile, um dem Nachwuchs seine Zunft und deren Stärken schmackhaft zu machen.

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