Tourismusbranche ist enttäuscht
Allgäu GmbH zur Lockdown-Verlängerung: "Wirtschaftliche Folgen sind gravierend"

Der Tourismus leidet weiter unter den Corona-Beschlüssen. Auch über Ostern dürfen Hotels oder Gastronomiebetriebe nicht öffnen. (Symbolbild)
  • Der Tourismus leidet weiter unter den Corona-Beschlüssen. Auch über Ostern dürfen Hotels oder Gastronomiebetriebe nicht öffnen. (Symbolbild)
  • Foto: Hermann Traub auf Pixabay
  • hochgeladen von Eileen Schwaninger

Am Montag, 22. März haben Bund und Länder erneut über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie beraten. Es folgt eine Verlängerung des Lockdowns bis zum 18. April. Das führt unter anderem auch in der Tourismusbranche zu Enttäuschungen. Denn Tourismus im Inland wird auch über Ostern nicht möglich sein. Hotels und Beherbergungsbetriebe bleiben geschlossen. all-in.de bei der Allgäu GmbH nachgefragt, wie die Aussichten für Ostern sind.

Was hat der Oster-Lockdown für Auswirkungen?

"Die wirtschaftlichen Folgen sind gravierend. Erneut fehlt eine Saison. Aber auch die seelische Gesundheit leidet: Man will, darf aber nicht arbeiten. Und das in Anbetracht der sich hier aufhaltenden Menschen. Gleiches gilt ja auch für den Einzelhandel", so Pressesprecherin Simone Zehnpfennig von der Allgäu GmbH.

Wie ist denn die derzeitige Lage im Tourismus?

"Die Tourismusbranche ist natürlich enttäuscht. Sie kann beste Konzepte vorweisen. Nachweislich ging von ihr im Allgäu keine Gefahr aus und trotzdem werden Gastronomen und Gastgeber mit einem Berufsverbot belegt, während andere Branchen weiter arbeiten wie bisher. Ausgenommen und im gleichen Boot ist der Einzelhandel." 

Ist mit einem Ansturm über die Ostertage zu rechnen?

"Ja, denn Tagesausflüge sind erlaubt. Die Menschen gerade in den Ballungsgebieten wären gerne Übernachtungsgäste, dürfen aber nicht. Und so werden diejenigen, die zeitlich anfahren können, auch kommen wollen. Raus aus der Wohnung, raus aus Home Schooling und Home Office. Was ja auch nachvollziehbar ist."

Wie bereiten Sie sich auf die Osterfeiertage vor?

"Einige Orte haben bereits im Winter mit dem Parkraummanagement begonnen. Sie haben erweitert und neue Plätze ausgewiesen beziehungsweise auf ungenutzte Flächen verwiesen, Beschilderungen optimiert und vor Ort ebenfalls versucht zu lenken. Parkplatzgebühren werden klaglos bezahlt. Hauptsache man kann überhaupt ordnungsgemäß parken. Auch haben manche Dixi-Toiletten aufgestellt, um auch hier die Menschen zu lenken, weil ein Angebot vorliegt."

Tourismus im Lockdown: So geht es den "Allgäu Top Hotels" in der Corona-Krise
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