Roßhaupten
Alles dreht sich schwindlig um die 15

Ein Riesenspektakel deutete sich bereits im Vorfeld zum «Ersten Allgäu Open Air» in Roßhaupten an - und so geschah es auch: Zum Konzert anlässlich des 15-jährigen Bestehens der «Schwindligen 15» strömten annähernd 3000 Leute. Aufgeheizt von den «Grazer Spatzen» erwartete das bunt gemischte Publikum ein Feuerwerk feinster Blasmusik, gefolgt von Partymusik und viel Stimmung. Bis weit in die Nacht hinein wurde getanzt, gesungen und gefeiert. Viele Besucher konnten ihre Begeisterung nur noch mit einem Begriff ausdrücken: «Wahnsinn!»

Vor 15 Jahren hatte alles für die «Schwindligen» begonnen. Damals waren sie zusammen bei der Bundeswehr und hatten ihren Dienst als Militärmusiker geleistet. Weil die Kameradschaft stimmte und das gemeinsame Musizieren für alle eine besondere Bedeutung hatte, kam der Entschluss, auch nach der Dienstzeit weiter zusammen auf der Bühne zu stehen.

So begann eine Erfolgsgeschichte, die kaum ein anderes Blasorchester erlebt hat. Unter der Leitung des Dirigenten Alexander Pfluger füllen die «Schwindligen» seit 15 Jahren Bierzelte und Festhallen. Immer mehr Fans feiern mit dem Orchester bei unterschiedlichsten Festen und ziehen mit von Auftritt zu Auftritt.

Musikalisches Feuerwerk

So war es auch kein Wunder, dass sich das Festgelände bei der Firma Zimmermann in Roßhaupten schon frühzeitig zu füllen begann. Bereits ab 17 Uhr sorgten die «Grazer Spatzen» mit ihrem beliebten Oberkrainer- und fetzigem alpenländischem Sound für die notwendige Stimmung. Nach kurzem Umbau eröffneten die «Schwindligen 15» pünktlich ihr berühmtes musikalisches Feuerwerk. Schier unermüdlich und ohne Pause boten sie ihrem Publikum Blasmusik der Spitzenklasse und wurden dafür lautstark gefeiert. Moderator Josef Müller konnte eine Vielzahl von Freunden und ehemaligen Bandmitgliedern im Publikum begrüßen.

Nach drei Stunden gab es die einzige Unterbrechung, nach der die «Schwindligen» in neuem Outfit mit fetziger Partypower und heißen Rhythmen loslegten. In den eng gewordenen Reihen, auf den Bänken und rund um die Bühne wurde kräftig geklatscht, getanzt, gesungen und ausgelassen gefeiert. Auch hier ließen die Musiker sich und den Gästen schier keine Pause und die Stimmung steigerte sich bis ins Unermeßliche.

Über fünf Stunden gespielt

Nach mehr als fünf Stunden verabschiedeten sich die Musiker von der Bühne, aber nicht ohne noch bei der anschließenden «Coyote-Schwindligen-Party» mit den Fans bis in die Nacht hinein gemeinsam zu feiern.

Am Ende stand es eindeutig fest: In Roßhaupten konnte man ein Event erleben, bei dem nicht nur Blasmusikfreunde, sondern auch solche, die es noch werden wollen, mit Sicherheit auf ihre Kosten gekommen sind.

Bilder im Internet unter www.all-in.de/Bilder

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