Lindenberg
Alles blickt auf das kommende Jahr

Die Lindenberger Musiker sind fleißig am Planen. Ganz im Zeichen des 100-jährigen Bestehens des Vereins im kommenden Jahr stand auch die jüngste Hauptversammlung. Zum großen Jubiläum sind die Musiker Gastgeber für das Bezirksmusikfest.

Gefeiert wird von 6. bis 10. Mai 2010 im Süden Lindenbergs. Im Festzelt sorgen neben Musikkapellen aus der Region die Showband «Dolce Vita», die «Hergolshäuser Musikanten» und die «Waidigel» für gute Stimmung. Eventuell soll es eine Auftaktveranstaltung mit der Kultband «Biermösl Blosn» geben, so Vorsitzender Robert Pöschl. Beim großen Festumzug sollen 100 Jahre Dorfgeschichte dargestellt werden. Zu den Wertungsspielen werden rund 40 Musikkapellen erwartet. «Ein Fest in dieser Größenordnung benötigt unglaublich viel ehrenamtliches Engagement», so Pöschl weiter. Die Vorsitzenden der Lindenberger Vereine haben ihre Unterstützung bereits signalisiert. Zu ihrem 100. Geburtstag wollen sich die Musiker auch um die «pro-musica-Plakette» des Bundespräsidenten bewerben. Daher werden derzeit 100 Jahre Musiktradition in Lindenberg in einer Chronik aufbereitet.

Pöschl gab außerdem den Stand der Planungen in Sachen Erweiterung des Vereinsheims bekannt: Die Musikkapelle besteht derzeit aus 44 Aktiven. In Aus- und Weiterbildung befinden sich 55 Kinder und Jugendliche. Die Bandbreite reicht von der musikalischen Früherziehung an der Blockflöte über den Instrumentalunterricht bis zum Spiel in kleinen Gruppen. Stolz ist der Verein auch auf die eigene Alphorngruppe. Insgesamt sind 344 Mitglieder im Musikverein organisiert. Wegen der umfangreichen Jugendausbildung müsse der Musikverein erweiterte Flächen im Lindenberger Vereinsheim beziehen.

Im Anschluss wurde über das Vereinsjahr berichtet. Allein die Alphorngruppe hatte 28 Auftritte. Dirigentin Diana Seitz blickte in ihrem ersten Jahr auf eine intensive musikalische Arbeit zurück. Höhepunkte waren das Frühjahrskonzert und die Musikfeste in Rettenbach und Stöttwang. Die sehr guten und ausgezeichneten Bewertungen möchte Seitz auch heuer bei den Wertungsspielen in Neu-Ulm und Lauchdorf erreichen.

Bürgermeister Josef Schweinberger bedankte sich unter anderem für das Engagement beim jährlichen Lindenberger Weihnachtsmarkt. Stadtpfarrer Reinhold Lappat erklärte sich schmunzelnd bereit, die Wetter-Frage bezüglich des Bezirksmusikfests «nach oben» zu schicken. Zudem bedankte er sich für Kirchenkonzerte zugunsten der Kirchturmrenovierung und übergab eine Spende.

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