Special Fasching im Allgäu SPECIAL

Sulzberg
Alle Einsatzkräfte waren kurzzeitig richtig gefordert.

Deutlich mehr Patienten mussten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Johanniter-Unfall-Hilfe und des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) beim zweiten Faschingsumzug in Sulzberg versorgen. 'Ingesamt haben wir fünfzehn Patienten wegen internistischer Beschwerden wie Kreislaufproblemen oder chirurgischer Probleme wie Verletzungen behandelt, von denen vier mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht wurden', berichtet Johanniter-Notarzt Bernd Fischer. Außerdem versorgten die knapp 50 Sanitäter über 20 weitere Faschingsnarren wegen 'anderer Kleinigkeiten wie Pflaster'.

Als insgesamt 'unruhiger' als beim ersten Umzug nahm der Notarzt Bernd Fischer das Treiben wahr: 'Subjektiv habe ich es auch so empfunden, dass noch mehr Gäste hier in Sulzberg gefeiert haben.' Damit alle in Feierlaune bleiben, haben die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer am Rande routiniert gearbeitet: 'Viele Patienten mussten wir zeitgleich behandeln', erklärt Siegfried Hiltensberger, Organisatorischer Einsatzleiter.

'Nur durch unsere gut geschulten Ehrenamtlichen von Johannitern und BRK, die auch immer wieder gemeinsam trainieren, konnten wir die Sicherheit auf diesem hohen Niveau gewährleisten. Alle Einsatzkräfte waren kurzzeitig richtig gefordert.' Die Johanniter sind gemeinsam mit Kräften des BRK bei allen drei Umzügen mit rund 50 Rettungskräften vor Ort.

'Wenn bis zu 20.000 Besucher nach Sulzberg kommen, müssen wir eine Rettungsdienst-Versorgung wie in einer Kleinstadt sicherstellen', erklärt Notarzt Bernd Fischer. Neben Kranken- und Rettungswagen sind am Rande des Umzugs auch Fußstreifen mit Sanitätern oder Rettungsassistenten als Sanitätsdienst vor Ort.

Auch Landeplätze für Rettungshubschrauber wurden vorsorglich festgelegt. Alle Einsatzkräfte der Johanniter und des BRK engagieren sich ehrenamtlich.

Ohne Hilfe der Ehrenamtlichen wären viele Veranstaltungen im Allgäu erst gar nicht möglich, denn bei Konzerten oder Sportveranstaltungen, bei großen und kleinen Feiern sind die Sanitäter vor Ort meist vorgeschrieben, aber auf jeden Fall sinnvoll für die Sicherheit von Teilnehmern und Besuchern.

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